Einst war der Küchenhersteller Alno unangefochtener Marktführer. Doch seit einigen Jahren hat die Alno AG mit Verlusten zu kämpfen.
Im Rahmen des Strategiekonzepts „Alno 2013“, welches das Unternehmen wettbewerbsfähiger machen soll, verlegte man bereits Ende letzten Jahres die Konzernzentrale von Pfullendorf nach Düsseldorf. Nun wird auch ein Großteil der Küchenmöbel-Produktion aus dem Standort Pfullendorf abgezogen und nach Enger in Nordrhein-Westphalen, an einen kostengünstigeren Standort verlagert.
Dies hat einen Stellenabbau von 450 Arbeitsplätzen zu folge. Das einstige „Herzstück“ der Alno AG wird zum kleinsten Produktionsstandort, wo nur noch wenige sehr hochwertige Küchen produziert werden sollen.