Kochfelder: Gerätemaße und Tipps zur Küchenplanung

Das Angebot an Kochfeldern ist vielfältig aufgebaut und beinhaltet verschiedene Breiten und Formen, sodass jede Küche – egal ob kleine Singleküche oder geräumige Inselküche – mit einem passenden Modell ausgestattet werden kann.

Kochfelder – Die gängigen Gerätemaße

60 cm breites Standard Cerankochfeld
60cm breites Glaskeramik-Kochfeld. Einbaukochfelder sind in vielen verschiedenen Größen erhältlich. Bild: Siemens

Als Standardbreitenmaß von Kochfeld und Kochstelle gilt 60 cm, passend zum Breitenmaß des Herdes würde sich so ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Daneben gibt es herstellerabhängig weitere Kochfeldgrößen wie zum Beispiel 70 cm, 80 cm oder 90 cm. Auch nur circa 30 bis 40 cm breite Geräte sogenannte Modul- oder Domino-Kochfelder sind zu bekommen sowie beispielsweise besonders schmale Induktionskochfelder im breitem Panorama-Format.

Herdgesteuerte Einbaukochfelder werden größtenteils in der 60 cm Standardbreite angeboten, aber auch beispielsweise breitere Ausführungen zur Kombination mit dem Herd sind verfügbar. Autarke Kochfelder gibt es dagegen in einer umfassenderen Größen-Vielfalt. Angefangen bei den extra schmalen 30 cm-Modulkochstellen bis hin zu den großflächigen 90 cm breiten Varianten, kann das Kochfeld passend zum vorhandenen Platzangebot gewählt werden.

Großes Ceranfeld auf Kochinsel verbaut
Ob man sich für ein kleineres Kochfeld oder eine breitere 90cm-Variante entscheidet, hängt u.a. vom verfügbaren Platz und von individuellen Vorlieben ab. Bild: Bosch

Siemens Kochfeld mit eingebautem Dunstabzug

Dieses breite Kochfeld bietet genug Platz zum Kochen und ist mit einem Dunstabzug ausgestattet. Lernen Sie das durchdachte inductionAir-Konzept von Siemens kennen!

Kochfelder – Was ist bei der Planung zu beachten?

Zu beachten ist u.a., dass die Breite des Kochfelds auch die notwendige Breite der Dunstabzugshaube mitbestimmt. So benötigt eine 90 cm breite Kochfläche natürlich auch ein Abzugshauben-Modell, welches die entstehenden Dämpfe und Gerüche aufnehmen kann. Oder einfach ausgedrückt: Je größer das Kochfeld, desto breiter muss auch die Dunstabzugshaube ausfallen. Dabei sollte die Haube mindestens so breit wie die Kochstelle sein. Falls die Raumverhältnisse es zulassen, können natürlich auch größere Dunstabzüge verbaut werden oder aber man entscheidet sich für die Integration eines Muldenlüfters, welcher direkt in die Arbeitsplatte neben oder hinter dem Kochfeld eingelassen wird und den Wrasen schon am Entstehungsort absaugt. Auch sind praktische Kombigeräte erhältlich, die Induktionskochfeld und Tischlüfter in einem Gerät vereinen. Das Kochfeld mit integriertem Dunstabzug lässt mehr Flexibilität bei der Küchenplanung zu. Oberhalb des Kombigeräts können z.B. Beleuchtungssysteme oder Regale befestigt werden.

Einbauküche mit Glaskeramik-Kochfeld und Kopffreihaube
Einbauküche mit Glaskeramik-Kochfeld und einer auf dessen Breite abgestimmten Dunstabzugshaube. Rechts und links neben dem Kochfeld sollte ausreichend Ablagefläche vorhanden sein.
Induktionskochfeld mit Kochfeldabzug bzw. Muldenlüfter
Kochinsel mit breitem Induktionskochfeld und dahinter in die Arbeitsplatte integriertem Kochfeldabzug bzw. Muldenlüfter. Bild: Miele
Kochfeld mit zwei Induktionskochzonen und mittig integriertem Dunstabzug
Längst bieten Hausgerätehersteller Kochfelder mit eingebautem Dunstabzug an. Diese 2-in-1-Lösungen sind z.B. perfekt zum Einbau in die offene Küche geeignet. Bild: Bosch

Praktisches von Bosch: Das 2-in-1-Kochfeld

Für mehr Flexibilität in Sachen Küchenplanung: Die 2-in-1-Lösung „Kochfeld inklusive Dunstabzug“ sorgt für luftige Raumverhältnisse!

Auch sollte die Bauhöhe und Einbauart des Kochfeldes berücksichtigt, und geprüft werden, ob die Arbeitsplatte die geforderte Mindesttiefe aufweist und für den Einbau des Kochfelds geeignet ist. Rechts und links neben der Kochfläche sollte zudem noch ausreichend Ablagefläche vorhanden sein. Ein Mindestabstand von 50 cm zum nächsten Hochschrank ist empfehlenswert und garantiert genügend Bewegungsfreiheit beim Kochen.

Generell gilt natürlich, je größer die Kochfläche, desto mehr Platz steht zur Zubereitung der Speisen und zur Platzierung von Pfannen und Töpfen zur Verfügung.

Panoramakochfeld
Panoramakochfeld mit nebeneinander angeordneten Induktions-Kochzonen. Bild: Bosch
30 cm bis 40 cm breite Domino-Kochfelder zur flexiblen Kücheneinrichtung
Die extra schmalen Modulkochfelder bzw. Dominokochfelder sind meist nur 30 bis 40 cm breit. Bild: Siemens

Bei der Gerätewahl sollten daher auch die Haushaltsgröße sowie persönliche Kochgewohnheiten berücksichtigt werden. Breitere Ausführungen stellen für jeden, der gerne und viel kocht, eine Bereicherung dar, für die allerdings eine größere Küche Voraussetzung ist. Birgt der Kochbereich jedoch genug Platz für beispielsweise eine 90 cm breite Kochstelle, profitieren nicht nur Hobbyköche von den großzügigen Platzverhältnissen.

Wer sich an der „gängigen“ Anordnung der Kochzonen stört, kann auf sogenannte „Panoramakochfelder“ zurückgreifen. Anstatt in zwei Reihen hintereinander werden hier alle Kochzonen nebeneinander platziert. Ein Hinübergreifen über dampfende Kochtöpfe ist so nicht mehr nötig. Das Panorama-Kochfeld ist auch ideal zur Kombination mit Kochfeldabzügen geeignet. Der versenkbare Dunstabzug kann beispielsweise hinter dem Kochfeld eingebaut werden. Ein noch größerer Spielraum beim Kochen ist gegeben, wenn man zwei oder mehr Geräte aneinanderfügt, wofür sich insbesondere Modul-Kochfelder anbieten. Diese eignen sich auch zur Kombination mit einer „normalen“ breiteren Kochstelle. Je nach Geschmack und verfügbarem Platz können verschiedene Kochmodule aneinandergereiht werden. Ein nur 30 cm oder 40 cm breites Kochfeld eignet sich auch hervorragend zum Einbau in sehr kleine Küchen.

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