Häcker Küchen

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Werkstr. 3 - 32289 Rödinghausen (Deutschland)

Häcker Küchen

Häcker: Masse und Klasse

Häcker gehört zu den größten Herstellern von Küchen in Deutschland. Mit den zwei Produktlinien Classic und Systemat deckt Häcker eine große Preisspanne ab. Das Besondere: Gerade mit der höherwertigen Produktlinie Systemat bietet Häcker mehr Flexibilität in der Planung als mancher vergleichbare große Küchenhersteller. Ideal für alle, die beim Kauf ihrer Küche Wert legen auf eine breite Auswahl.  

 Häcker Küchen

Liebe zum Detail, Perfektion in der Verarbeitung, hohe Ansprüche an die Qualität – Häcker Küchen bringt auf den Punkt, was viele Kunden sich von einem Küchenhersteller wünschen. Das kombiniert der ostwestfälische Familienunternehmen mit einem starken Design auf internationalem Niveau. Außerdem spürt man bei Häcker den engen Bezug zu den Wurzeln, die im Handwerk liegen. So schafft Häcker eine besondere Symbiose des Manufakturgedankens mit einer High-Tech-Fertigung.

Sortiment und Preis: Zwei Linien, viele Varianten

Häcker unterteilt sein Sortiment in die Linien Classic und ClassicArt sowie Systemat und SystematArt. Classic und ClassicArt richten sich an eine junge, kostenbewusste Zielgruppe mit Preisen auch deutlich unter 10.000 Euro - ja nach Ausstattungsgrad und Planungskomplexität. Systemat und SystematArt ist gedacht für alle, die eine individuellere, designorientierte, hochwertigere Planung suchen. Hier ist preislich nach oben viel Luft, in der Regel kommt man hier schnell auf über 10.000 Euro und weit darüber hinaus. Mit ClassicArt und SystematArt bezeichnet man bei Häcker jeweils Linien für grifflose Küchen.

Fronten und Farben: Von dezent bis farbig

Häcker Küchen Modell MeteorWie viele andere Küchenhersteller auch, so unterteilt Häcker seine Fronten in Preisgruppen, die als grobe Orientierung dienen. Die Fronten von Classic und ClassicArt umfassen die Preisgruppen 0 bis 7 und 22 Modelle. Ein breites Farbenspektrum zeigt beispielsweise das Modell Uno in Preisgruppe 0. Das reicht von hellen Tönen wie Polarweiß und Magnolie bis zu dunkleren Tönen wie Lichtgrau, Graphit und Chilirot. Effektvolle Fronten gibt es beim Modell Meteor der Preisgruppe 1 in Oxid und Schwarzstahl. Dabei handelt es sich um Kunststoffoberfläche mit einer Keramikstruktur. Und wer auf eine Holzoptik steht, wird - ebenfalls in Preisgruppe 1 - bei den Modellen Bali und Toronto fündig. Das Modell Vancouver hat zudem eine horizontale Holzstruktur.

Eine umfangreichere Auswahl mit rund 30 Modellen bieten Systemat und SystematArt. 10 Preisgruppen umfasst das Angebot insgesamt. Eine besondere Optik und Haptik lässt sich beispielsweise mit den Fronten Silver Star und Black Star des Modells AV 7030 in Preisgruppe 9 erzielen. Mutige Farbgebungen erlauben die Fronten des Modells AV 6055 mit Pastellgrün und Kaminrot. Das Modell AV 2035 wurde zuletzt um die Trendfarbe Schwarz ergänzt und verfügt zudem über die Oberflächenversiegelung TOUCHfree - eine Anti-Fingerprint-Beschichtung. Einen Metallic-Lack, der geschliffen und glänzend lackiert wurde, findet man bei den Modellen AV 7070 und AV 6084. Und ein besonderes Highlight im Systemat-Katalog ist zudem das Modell AV 6084, eine Echtholzfurnier-Front mit markanter Struktur und stark betonter Pore. Diese Front gibt es in den Farben Altholz, Räuchereiche und Vulkaneiche.

Griffe: Kunstvolles für die Hand

Häcker Küchen, grifflosEs ist ein kleines Detail - mit großer Wirkung. Griffe und Knöpfe verleihen Küchen oft einen individuellen Look. Was heißt: Je größer die Auswahl, desto besser. Bei Häcker ist die Vielfalt der angebotenen Griffe und Knöpfe tatsächlich groß. Dunkle, helle, goldfarbene oder silberne - es gibt sie in allen Variationen. Natürlich bietet Häcker auch Küchen ohne Griffe, die besonders schick wirken. Dafür gibt es zwei Linien: ClassicArt und SystematArt.

Arbeitsplatten: Haptische Highlights

Akzente setzen durch die richtige Arbeitsplatte - wie das geht, zeigen erfahrene Planer einer Häcker-Küche regelmäßig. Arbeitsplatten müssen eben nicht nur robust sein, sondern auch gut aussehen und sich gut anfühlen.  Arbeitsplatten von Häcker vereinen Design und Widerstandsfähigkeit. In der Regel haben die Arbeitsplatten eine Dicke von 40 mm, aber auch schlanke Arbeitsplatten von 16 mm Dicke sind möglich.

Gerade bei der Wahl einer Systemat-Küche kommen häufiger hochwertige Materialien für die Arbeitsplatte zum Einsatz wie Quarzstein oder Keramik. Häufig eingesetzte Dekore bei Häcker sind Marmor dunkel Top-Matt, Nero, Sommereiche Repro, Eiche Ontario Repro, Eiche-vintage Repro.

Zubehör: Mehr als nur eine Küche

Häcker SlightLiftWie andere Hersteller auch, so setzt Häcker seine Alleinstellungsmerkmale gerade im Zubehör-Bereich um. So gehört der sogenannte SlightLift zu den Besonderheiten bei dem Rödinghausener Unternehmen. Der macht aus einem Oberschrank eine Mischung aus Schrank und Regal, indem zwei Öffnungssysteme kombiniert werden. Nämlich das Schwenken und Schieben. Kombiniert mit der richtigen Lichtinszenierung wird daraus eine reizvolle Alternative zu herkömmlichen Oberschränken.

Ebenso interessant: der Rollladenschrank. Mit ihm kann man beispielsweise Küchengeräte wie eine Espresso-Maschine schnell verstecken. Passend dazu gibt's auch einen Tablarauszug, mit dem sich die Espresso-Maschine zur Nutzung einfach aus dem Schrank ziehen lässt. Der Rolladenschrank läuft über ein vierfach synchronisiertes Quatro-Wickelsystem, das dem Rollladenschrank eine große Laufruhe verleiht. Die Seitenaufhängung ist zweifach gesichert. Das System läuft sowohl elektrifiziert als auch manuell.

Hinter der Front bringt Häcker Wertigkeit mit dem Innenorganisationssystem Move zur Geltung. Das erlaubt, Fächer beliebig zusammenzustellen und immer wieder neu zu organisieren. Damit nichts verrutscht, hat das System Antirutschmatten.

Und Häcker hat noch mehr Nützliches: Kindersicherungen für die Schublade, die beinahe unsichtbar sind, Metallschutzböden für den Bereich unter der Spüle und vieles mehr.

Auszeichnungen, Gütesiegel und Zertifikate

  • Zertifiziertes Qualitätsmanagement nach ISO 9001
  • Zertifiziertes Umweltmanagement nach ISO 14001
  • RAL-Gütezeichen der DGM
  • DGM-Emissionslabel
  • GS-Gütesiegel für geprüfte Sicherheit
  • PEFC - Förderung nachhaltigere Waldwirtschaft
  • PURemission (Air Protection System)
  • PUResist (Water Protection System)
  • RKT Recycling Kontor

Historie: Von Handwerk zur Großindustrie

Häcker Panorama1898 beginnt die Geschichte von Häcker. Der Tischler Hermann Häcker gründete das Unternehmen. 1938 übernahm Friedrich Häcker die Schreinerei. Die Boomjahre erlebte das Unternehmen, nachdem Horst Finkemeier die Leitung des Unternehmens 1965 übernahm. In der 70er Jahren vollzog sich dann die Wandlung zur industriellen Fertigung. 1972 zog das Unternehmen in eine neu erbaute Fertigungshalle. 1996 trat Jochen Finkemeier, der Sohn von Horst Finkemeier, in die Geschäftsführung ein. 1998 entwickelte Häcker neben der Produktlinie Classic auch die Produktlinie Systemat, um auch im höherpreisigen Segment Fuß zu fassen. Ab 2010 wurde die Geschäftsführung nach und nach erweitert. 2010 trat Dirk Krupka in die Geschäftsführung ein, 2015 Markus Sander und 2017 Stefan Möller. Im gleichen Zeitraum hat Häcker – und zwar 2014 – die neue exklusive Hausgeräte-Marke Blaupunkt in den Markt eingeführt. Außerdem wurden Werk und das Ausstellungzentrum stark erweitert. Heute zählt Häcker vier Werke am Standort Rödinghausen.

Fakten zu Häcker

Gründung: 1898

Gründer: Hermann Häcker

Firmierung: Häcker Küchen GmbH & Co. KG

Geschäftsführer: Jochen Finkemeier, Dirk Krupka, Markus Sander, Stefan Möller

Umsatz (2019): 616 Mio. Euro (2,3 Prozent gegenüber Vorjahr)

Mitarbeiter (2019): ca. 1.750

Standorte (2019): Vier Werke am Standort Rödinghausen, Werk 5 wird derzeit in Ostercappeln-Venne gebaut

Produktionsfläche (2019): 113.800 qm Produktionsfläche (Werk 1, 2, 3 + 4)

Exportquote (2019): 39 Prozent

Vertriebskanäle in Deutschland: Vor allem im qualifizierten Küchenhandel, aber auch in Möbelhäusern mit Fachabteilungen

Qualität im Detail: Flexibel und nachhaltig

„Wir produzieren klimaneutral“. Das ist ein Satz, den man von Häcker-Mitarbeitern häufiger hört. Und in der Tat nimmt Häcker das Thema Nachhaltigkeit ernst. Häcker fördert verschiedene Umwelt- und Sozialprojekte. Das reicht von heimischen Blühwiesen für Wildbienen bis zur Bildungsförderung in Sierra Leone/Afrika.

Außerdem wurde das Rödinghausener Unternehmen mit dem Emissionslabel A der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) ausgezeichnet, eine Zertifizierung, die Kunden eine Orientierung beim Möbelkauf geben soll. Die Anforderungen an Unternehmen, die das Emissionslabel A erhalten, sind hoch. Zudem produziert Häcker seine Möbel klimaneutral.

Häcker Küchen ClassicMaxPlanerisch erlaubt Häcker mit der zusätzlichen Korpushöhe von 78 cm mehr Flexibilität. Gerade für große Menschen lässt sich damit eine angenehme Arbeitshöhe realisieren. Zudem vergrößert der höhere Korpus auch den Stauraum in der Küche. Diese sogenannte ClassicMax-Linie ist in allen Korpusfarben der Classic-Linie erhältlich, verfügt daneben über ein einheitliches 4-mm-Spaltmaß und Rasterfronten im Abstand von 130 mm.

Fazit: Eine breite Palette

Häcker konzentriert sich mit seinem Fokus auf den Küchenfachhandel auf individuell geplante Küche, die unterschiedlichsten Ansprüchen genügen. Kreative Planungsmöglichkeiten für kleine Küchen sind mit Häcker genauso gut zu realisieren wie offene, repräsentative Wohnküchen. Gerade für die Innenorganisation bietet Häcker dank der intensiven Zusammenarbeit mit der Zulieferindustrie clevere Lösungen, die man so nicht überall findet.

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