Familienküchen

Wie die Planung der Wohnküche gelingt

Nirgendwo spielt die Küche eine so zentrale Rolle im Zusammenleben wie in der Familie. Die Küche ist der Ort, an dem sich alle treffen. Sei es nun, um zu kochen oder zu backen, Hausaufgaben zu machen oder einfach nur, um zu plaudern. Das Leben mit Kindern stellt allerdings besondere Anforderungen an die Küche – vor allem, was Sicherheit, Stauraum, Hygiene und Funktionalität betrifft. 

Eine Familienküche, was ist das?

Im Allgemeinen versteht man unter Familienküchen solche Küchen, in denen Erwachsene mit minderjährigen Kinder leben. Es sind also Küchen für Familien: Sei es in Mehrgenerationenhaushalten, in klassischen Familienmodellen, in Patchwork-Familien oder eben ein oder zwei Erwachsene zusammen mit Kind beziehungsweise Kindern.

Familienküchen sind Wohnküchen. Diese Küchenplanungen nehmen Rücksicht auf Kinder und ihre Bedürfnisse und stellen das gemeinsame Familienleben in den Mittelpunkt. Je nachdem, wie die Familienküche geplant wurde, ob mit oder ohne Sitzplatz, erfüllt sie ganz unterschiedliche Funktionen. Dort wird gemeinsam gegessen, es werden Kindergeburtstage gefeiert oder Kindern bei den Hausaufgaben geholfen. Kurzum: In der Wohnküche findet das Leben im Kreis der Familie statt. Die Küche ist der zentrale Ort der Wohnung bzw. des Hauses. Als Besonderheit im Gegensatz zu anderen Küchenkonzepten steht das Thema Sicherheit bei der Familienküche im Fokus. Denn in kaum einem anderen Raum herrschen so viele Gefahren wie in der Küche.

Vier zentrale Aspekte bei der Planung einer Küche für die Familie:

  • Platzangebot: Stauraum, Übersicht, Bewegungsfreiheit
  • Organisation der Abläufe: Ergonomie
  • Schutz vor starker Beanspruchung: Lebensdauer
  • Reduktion der Gefahren: Sicherheit
Familienküche mit viel Stauraum. Foto: Ballerina
Gemeinsam mit Kindern kochen: mit einer Kochinsel wird es einfacher. Foto: Ballerina Küchen

Hilfreiche Tipps zur Planung einer Wohnküche für die ganze Familie

Die Familienküche ist ein multifunktionaler Raum. Bei der Küchenplanung empfiehlt es sich, alle Bewohner miteinzubeziehen beziehungsweise die unterschiedlichen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Kinder sehen zum Beispiel gerne beim Kochen zu, so dass die Arbeitsfläche groß genug sein sollte, damit sich Kinder hier hinsetzen können. Und auch farbige Küchenfronten kommen beim Nachwuchs gut an. Doch es kommt nicht nur darauf an, dass sich die Familie gerne in der Küche aufhält. Entscheidend ist auch der Platzbedarf. Je größer die Familie, umso mehr Stauraum wird benötigt und umso wichtiger ist eine gute Organisation. Damit Sie die gröbsten Fehler bei der Planung Ihrer Familienküche vermeiden, haben wir acht praktische Tipps zusammengestellt.

Tipp 1: Genügend Stauraum in der Familienküche einplanen

Familienküchen mit Schubläden im Vollauszug. Foto: Ballerina
Stauraum durch Vollauszüge: Mehr Platz für die vielen Dinge in der Familienküche. Foto: Ballerina Küchen
Stauraum in der Familienkueche
Schnell griffbereit, ohne langes Suchen: So wird die Küchenarbeit mit Kindern leichter. Foto: Blum

Stauraum ist das A und O in der Küche, vor allem, wenn Geschirr, Gläser, Besteck, Kochutensilien, Küchengeräte, Lebensmittel, Vorrat und zahlreiche Küchenhelfer untergebracht werden müssen. Um den vorhandenen Raum optimal zu nutzen, sind moderne Beschlagslösungen notwendig. Schränke mit Vollauszügen sind ein Muss in Küchen, in denen mehrere Personen zuhause sind. Zusätzlicher Stauraum kann mit Hilfe von Sockelschubladen geschaffen werden, wie sie beispielsweise der Beschlägehersteller Blum im Programm hat. Ebenso entscheidend ist aber auch, ob man mit den Oberschränken die komplette Höhe der Küche ausnutzt. Insbesondere bei kleinen Drei- oder Vierzimmerwohnungen, bei denen Küchen oft schmal sind oder Teil des Wohnraumes, ist dies ein wichtiger Aspekt. Der Verzicht auf Oberschränke ist für Familien nur dann empfehlenswert, wenn es alternative Stauraummöglichkeiten wie Vitrinen gibt.

Für Lebensmittel stellt die Anschaffung eines großen Kühlschrankes für die 178 cm Nische eine sinnvolle Investition dar. Idealerweise verfügt der Kühlschrank über mehr als 200 Liter Nutzinhalt. Je nachdem wie groß der individuelle Bedarf an Kühl- und Gefrierkapazität ist, bieten sich auch Kühl-Gefrierkombinationen oder Side-by-Side Kühlschränke mit noch mehr Platz an. Für die Lagerung der Lebensmittel lohnt es sich, über die Einrichtung eines Hauswirtschaftsraumes nachzudenken.

Grundsätzlich gibt es Küchenformen, die mehr Stauraum ermöglichen als andere und sich demnach tendenziell besser für Familien eignen. Einfache Küchenzeilen etwa sind selten die passende Wahl für eine Familie. Weit besser ist es, sich beim Kauf einer Familienküche für eine U-Küche, G-Küche oder L-Küche zu entscheiden. Diese Küchenformen bieten dank gut durchdachter Ecklösungen deutlich mehr Stauraum und ermöglichen aufgrund ihres Aufbaus bessere und effizientere Laufwege.

Tipp 2: Übersicht schaffen – das gelingt mit der passenden Küchenform

Nicht zu unterschätzen ist aber auch der Aspekt Übersicht. Herrscht genug Platz und sind die Sichtachsen von Herd und Vorbereitungsbereich gut gewählt, hat man in der Regel auch den Nachwuchs bestens im Blick. Dies ist von Vorteil, wenn beispielsweise die Kinder im Wohnbereich spielen oder mit Freunden kochen. Für Familien ideal ist eine offene Planung, bei der die Grenzen zwischen Wohn-, Ess- und Küchenbereich fließend sind. Vor allem Küchen mit Kochinsel eignen sich perfekt für Familien.

Küchen mit Kochinseln sind oft sehr kostenintensiv, daher lohnt sich gerade für Familien der Blick in unsere Musterküchenbörse, um hier sofort verfügbare und preisreduzierte Inselküchen zu finden:

Musterküchen und Angebote

Hocheingebauter Backofen sorgt für mehr Sicherheit in der Familienküche. Foto: Pino
Wohnzimmer, Kinderzimmer, Küche - alles in einem. Eine offene Planung lässt die Übergänge zwischen den Räumen und ihren klassischen Funktionen verschwimmen. Foto: Pino Küchen

Tipp 3: An genug Bewegungsfreiheit denken

Für den Fall, dass es mal lebendiger zugeht, spielt die Bewegungsfreiheit eine wichtige Rolle. Damit ist gewährleistet, dass die Abläufe in der Küche auch in turbulenten Situationen sicher, effizient und ergonomisch sind. Küchen, bei denen zwischen Küchenschrank und Insel bzw. zwischen zwei Küchenzeilen weniger als 1,20 m Platz ist, lassen in der Regel nur wenig Bewegungsfreiheit zu – zumal, wenn Küchenschränke auf beiden Seiten gleichzeitig geöffnet werden. Deshalb ist es bei Wohnküchen, in denen sich mehrere Familienmitglieder frei und unbefangen bewegen sollen, ratsam, auch den Platz zwischen den Küchenzeilen großzügig zu gestalten oder alternativ bei kleinen Familienküchen auf Schiebetüren und Schubladen zu setzen. So können sich nicht nur alle Familienmitglieder frei bewegen. Auch die Küchenmöbel leben länger und halten es aus, wenn der Nachwuchs mal wieder stürmisch die Tür eines Küchenschranks öffnet.

Tipp 4: Einen Essplatz in der Küche integrieren

Wenn es der Platz erlaubt, darf eine Sitzmöglichkeit in der Familienküche nicht fehlen. Dafür bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten an:

  • Küchentheken in verschiedenen Varianten
  • Verlängerte Arbeitsplatte (Ansatztisch)
  • Aufgesetzte Thekenplatte
  • Esstisch und Essecke

Umsetzen lässt sich eine Küchentheke ganz einfach durch eine verlängerte Arbeitsplatte, die entweder bis zum Boden weitergeführt oder von Stützfüßen getragen wird. So entsteht ein kleiner Essplatz in Form eines Ansatztisches. Die ideale Lösung für die kleine Familienküche in der Großstadt. Wird eine Thekenplatte auf einer Kücheninsel in Richtung Wohnbereich platziert, dient die Insel gleichzeitig als platzsparender Essplatz.

Für die große, offene Wohnküche macht es hingegen Sinn, einen Esstisch zu wählen. Am Esstisch findet die gesamte Familie Platz und dem gemeinsamen Essen steht nichts mehr im Weg. Trotzdem: Theken werden in großzügig geplanten Familienküchen oft als Raumteiler eingesetzt, nicht selten in Kombination mit einem zusätzlichen Esstisch im offenen Wohnbereich.

Tipp 5: Fragen der Ergonomie in die Küchenplanung miteinbeziehen

Ergonomie ist gerade für Familien mit kleinen Kindern ein großes Thema: Wer oft den Nachwuchs heben muss, will seinen Rücken schonen. Daher sollten Küchenschränke gewählt werden, die den Zugriff auf das Staugut erleichtern. Anstelle eines Standardschranks mit Einlegeböden sollten Familien auf Küchenschränke mit Schubladen setzen. Als Vorratsschränke bieten sich Küchenschränke wie der SPACE TOWER an. Dank Vollauszügen ist der Schrankinhalt von allen Seiten gut zugänglich.

Sachen, die oft benötigt werden – wie Geschirr, Gläser oder Besteck – am besten so verstauen, dass sie für alle Familienmitglieder leicht zu erreichen sind. Entsprechend der Ergonomie-Ebenen bietet sich hierfür der Bereich direkt unter der Arbeitsplatte an. Dies ist für den Hauptnutzer aus ergonomischer Sicht empfehlenswert, und auch Kinder können sich eigenständig bedienen oder beim Tischdecken helfen.

Aus ergonomischen Gründen wichtig ist auch die richtige Höhe der Arbeitsplatte. Wer sich viel in der Küche aufhält und hier arbeitet, weis das zu schätzen. Idealerweise liegt die optimale Höhe der Arbeitsplatte rund 10 bis 15 cm unterhalb des Ellbogens.

Vorratsschrank SPACE TOWER von Blum

Ergonomie ist in Familienküchen besonders wichtig. Der SPACE TOWER Schrank ermöglicht einen guten Zugriff auf das Staugut und eignet sich daher für die Familienküche.

Aber nicht nur in Sachen Ergonomie sollte sich die Familienküche ihren Nutzern anpassen, auch die Abläufe müssen gut organisiert werden – also so, dass die Laufwege möglichst kurz sind. Gerade am Morgen, wenn es um das Packen der Lunchboxen geht, ist eine effiziente Ablauforganisation hilfreich und spart Zeit und Energie.

Tipp 6: Auf Lebensdauer und Qualität der gewählten Materialien achten

Familienküche mit robuster Arbeitsplatte. Foto: Ballerina
Matte Fronten wie hier verhindern, dass Fingerabdrücke allzu schnell sichtbar werden. Foto: Ballerina Küchen

Gerade bei Familienküchen sollten Materialien verwendet werden, die auch nach 15 oder 20 Jahren, wenn die Kleinen längst groß geworden sind, möglichst makellos aussehen. Widerstandsfähige Materialien tragen dazu bei, dass die Küche auch Teenager-Partys oder ein gemeinsames Kochen mit Freunden gut übersteht. Außerdem sollte der Pflegeaufwand bei Familienküchen möglichst gering sein. Bei matten Küchenfronten sind Kratzspuren und Fingerabdrücke in der Regel weniger leicht zu sehen, vor allem bei Fronten mit Anti-Fingerprint Oberflächen, die für Haushalte mit kleinen Kindern sicherlich die beste Lösung sind. Hochglänzende Küchenfronten lassen sich hingegen sehr leicht reinigen.

Welche Materialien eignen sich für die Familienküche?

Küchenfronten aus Massivholz  sorgen zwar für ein gutes Raumklima. Stöße und Schnitte hinterlassen bei Massivholzfronten jedoch deutliche Spuren. Furnierfronten können bei Kontakt mit Wasser aufquellen, Lackfronten sind empfindlich gegenüber Kratzern und hinterlassen sichtbare Fingerabdrücke. Folienfronten reagieren empfindlich auf Hitze und säurehaltige Stoffe. Wirklich empfehlenswert für Familien mit kleinen Kindern sind Schichtstofffronten. Jene Küchenfronten sind meist unempfindlich gegenüber Kratzern und Schnitten und zeichnen sich zudem durch eine hohe Hitzebeständigkeit aus.

Auch für Arbeitsplatten sind Schichtstoffarbeitsplatten, also Arbeitsplatten aus Laminat, oft die erste Wahl, wenn man nach einem günstigen und pflegeleichten Material sucht. Arbeitsplatten aus Schichtstoff sind jedoch nicht schnittfest. Arbeitsplatten aus Kunststein, Mineralwerkstoffe oder Keramik gelten als besonders robust. Bei Naturstein hängt es schon stark von der Art des Steines ab, wie empfindlich er ist. Massivholzarbeitsplatten können dagegen aufquellen und hinterlassen bei Schnitten oft deutliche Spuren, lassen sich aber vom Fachmann abschleifen. Ebenso können auf Glasarbeitsplatten Gebrauchsspuren wie kleine Kratzer entstehen.

Tipp 7: Die Küche kindersicher machen

Schon bei der Gestaltung der Küche sollte das Wohl der Kinder beachtet werden. Von Raum nehmenden Griffen, an denen sich Kinder stoßen oder an die sie sich hängen könnten, ist abzuraten. Stattdessen sollten grifflose Küchenfronten oder Küchenmöbel mit Griffmulden oder -leisten bevorzugt werden.

Familienküche mit integrierter Tritthilfe
Sicherheit in der Küche: Möbelsockel als Tritthilfe statt wackeliger Hocker. Foto: Blum

Ein Sockeltritt macht die Arbeitsfläche, deren Kanten entweder am besten abgerundet sind oder mit Eckschützern geschützt, auch für Kinder sicher erreichbar. Sie können so problemlos am Kochprozess teilhaben und sind nicht versucht, auf die Arbeitsplatte zu klettern. Funktionale Sockel wie der SPACE STEP von Blum verfügen über eine belastbare Trittfläche, die dank fester Arretierung für einen sicheren Stand sorgt.

Eine einfache, dafür effektive Methode, Kinder in einer Familienküche zu schützen, ist ein Herdschutzgitter. Die Gitter sind oft nicht teuer und leicht zu montieren. Nicht selten verfügen sie zusätzlich über eine Schalterabdeckung, so dass der Herd von Kinderhänden nicht einfach eingeschaltet werden kann. Empfehlenswert sind auch Herde mit versenkbaren Bedienknebeln, die bei vielen Herstellern wie Siemens Hausgeräte, Bauknecht oder Bosch erhältlich sind, oder Kochfelder mit abnehmbaren Bedienknöpfen, wie es sie beispielsweise bei Neff gibt.

Ebenfalls ein Stück weit sicherer werden moderne Küchen mit Induktionskochfeldern. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Glaskeramikkochfeldern können sich Kinder hier nicht die Hand verbrennen. Denn Induktionskochfelder erzeugen nur Wärme, wenn Topf oder Pfanne sich auf dem Kochfeld befinden.

Backöfen hoch einzubauen lohnt sich in der Familienküche nicht nur, um den Rücken zu schonen. Gerade beim Backen kommen Kinder dem heißen Backofen oft gefährlich nahe. Eine versenkbare Backofentür  verhindert, dass Kinder sich an der Backofentür stoßen.

Offene Planung für eine Familienküche. Foto: Nobilia
Hocheingebaute Backöfen sorgen für ein zusätzliches Plus an Sicherheit. Foto: Nobilia

Küchengeräte und Putzmittel sollten so aufbewahrt werden, dass Kinder sie nicht erreichen können  – im Idealfall finden sie ihren Platz im Oberschrank. Zudem kann eine Kindersicherung des Kühlschrankes unter Umständen notwendig sein.

Schubladen, die über einen Softclose-Einzug verfügen, verhindern, dass Kinder sich die Finger einzwängen, selbst wenn sie die Schubläden mit Schwung schließen wollen. Bei Schubladen sollten Sie darauf achten, dass sie nicht einfach herausgezogen werden können. Um Küchenschubladen und Schranktüren kindersicher zu machen, kann auch hier eine Kindersicherung montiert werden. Das macht zudem Sinn, wenn sich scharfe Küchenutensilien wie Messer oder Scheren darin befinden.

Darüber hinaus sollte an die Sicherung des Spülbereichs gedacht werden. Denn heißes Wasser aus der Küchenarmatur birgt ein Verbrennungsrisiko für Kinderhände. Abhilfe schaffen hier Armaturen mit Temperaturbegrenzung beziehungsweise Verbrühschutz. Oft befindet sich im Spülenschrank der Mülleimer. Damit sich Kinder nicht am Müll bedienen, könnten Eltern sich für abschließbare Mülltrennsysteme entscheiden.

Was das verbaute Material einer Küche angeht, erreicht man ein Plus an Sicherheit, wenn man darauf achtet, dass die Möbel eine möglichst geringe Menge Formaldehyd ausströmen. Entsprechende Zertifikate oder Siegel können darüber Aufschluss geben, wie sicher die Möbel sind. Allerdings sind die europäischen Richtlinien, was das Austreten von Formaldehyd bei Möbeln betrifft, mittlerweile so streng, dass in dieser Hinsicht kaum noch Bedenken bestehen müssen.

Tipp 8: Für gute Hygiene in der Familienküche sorgen

Warum ist eine gute Hygiene in der Küche und insbesondere in der Familienküche wichtig? Zum einen werden hier Lebensmittel verarbeitet, die später verzehrt werden und daher nicht verunreinigt werden sollten. Zum anderen kommen Kinder laufend in Kontakt mit Küchenoberflächen, ob beim Spielen oder Mitkochen. Mangelnde Hygiene kann so schnell zum gesundheitlichen Risiko werden.

Mit folgenden simplen Maßnahmen leisten Sie eine wichtige hygienische Vorarbeit: dem Waschen von Händen und von Lebensmitteln, egal ob pflanzlicher oder tierischer Art. Während der Zubereitung von Speisen sollten die Hände idealerweise mehrmals gereinigt werden. Damit die Küchenarmatur dabei nicht selbst zur Brutstätte wird, bieten sich Armaturen mit Sensorsteuerung an. Der Wasserfluss startet bei entsprechenden Armaturen berührungslos und hygienisch, was zudem überaus pratisch ist, wenn man gerade das Kind auf dem Arm hat.

Die hygienische Armatur Franke Atlas Neo Sensor

Beste Hygiene dank berührungsloser Bedienung: Die Armatur lässt sich kinderleicht mit Bewegungssensor steuern und bleibt so sauber und rein.

Weitere Tipps für eine gute Hygiene (nicht nur) in der Familienküche

  • Geschirrtücher und andere Küchentextilien in kurzen Abständen waschen
  • Potenzielle Keimherde wie Schwämme, Lappen oder Spülbürsten stets reinigen und gegebenfalls erneuern
  • Eier, Fisch und andere rohe Lebensmitteln nicht direkt auf der Arbeitsplatte zubereiten (Salmonellengefahr)
  • Lebensmittelunterlagen wie Schneidebretter sowie benutztes Geschirr und Besteck regelmäßig säubern
  • Mülleimer- und Kühlschrank-Innenleben regelmäßig putzen

Achtung: Auch ein Zuviel an Hygiene ist nicht gut. Rückstände von Desinfektionsmittel sollten daher stets sorgfältig entfernt werden.

Offene oder geschlossene Wohnküche für die Familie

Familienküche mit offener Planung. Foto: Neue Alno
Offene Planungen mit fließendem Übergang zum Wohnraum: Ideal, wenn man Kinder beim Kochen im Blick haben will. Foto: Neue Alno

Unabhängig von der Frage, ob genug Stauraum, Übersicht und Bewegungsfreiheit vorhanden ist, muss bei der Planung der Familienküche geklärt werden, ob es eine offene oder geschlossene Küche werden soll. Beide Planungsvarianten bieten Familien Vorteile. Bei offenen Wohnküchen haben Eltern den Nachwuchs auch während des Kochens gut im Blick und können eher unbesorgt die Spülmaschine ausräumen, während im Wohnbereich gespielt wird. Geschlossene Küchen dagegen lassen sich  einfach schließen. So kommen Kinder gar nichts erst in Versuchung, Elektrogeräte anzustellen oder gefährliche Küchengeräte zum Spielen zu nutzen.

Eine Küche für die Familie kaufen: Im Fachhandel oder in der Großfläche?

Wer eine Familienküche kaufen will, dem ist eine intensive Beratung bei einem Küchenspezialisten zu empfehlen. Gerade weil eine Familienküche in den selteneren Fällen eine 08/15-Küche ist, sondern auf die jeweiligen Anforderungen der Familie zugeschnitten werden muss, sollte man sich Zeit nehmen und einen echten Profi zu Rate ziehen. Denn jener weiß am besten, welche Möglichkeiten es aktuell auf dem Markt gibt und nimmt sich Zeit für eine ausführliche Bedarfsanalyse.

Bei Küchenverkäufern, die mit Rabatten oder ungewöhnlichen Preismodellen ihre Kunden locken wollen, ist Vorsicht angebracht. Gerade, wenn man eine gut geplante Familienküche will, sollte der Preis nicht das entscheidende Kaufkriterium sein. Was nicht heißt, dass eine Familienküche per se teuer werden muss, denn gerade in einem intensiven Beratungsgespräch lassen sich Budget und Anforderung gut in Einklang bringen.

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