Familienküchen – Komfort für die Großen, Sicherheit für die Kleinen

Nirgendwo spielt die Küche eine so zentrale Rolle im Zusammenleben wie in der Familie. Sie ist der Ort, an dem sich alle treffen. Sei es nun, um zu kochen, Zeitung zu lesen, Hausaufgaben zu machen oder einfach nur, um zu plaudern. Das Leben mit Kindern stellt allerdings besondere Anforderungen an die Küche – vor allem, was Sicherheit, Stauraum und Praktikabilität betrifft. Erfahren Sie hier alles Wichtige zur Familienküche.

Eine Familienküche, was ist das?

Im Allgemeinen versteht man unter Familienküchen solche Küchen, die auf die Ansprüche von Eltern und ihren Kindern zugeschnitten sind. Insbesondere die Sicherheit der Kinder steht bei der Familienküche im Fokus. Denn in kaum einem anderen Raum in der Wohnung oder im Haus herrschen so viele Gefahren. Zusätzlich kommen Aspekte wie eine geschickte Raumausnutzung sowie eine leichte Handhabbarkeit, Ergonomie und eine lange Lebensdauer bei der Familienküche zum Tragen.

Je nachdem, wie die Familienküche geplant wurde, beispielsweise mit oder ohne Esstisch, erfüllt sie ganz unterschiedliche Funktionen. In Familienküchen können Familienessen stattfinden, Kindergeburtstage gefeiert oder Kinder bei den Hausaufgaben betreut werden. Oder man nutzt sie, um einfach einen Kaffee mit befreundeten Familien zu trinken.

Vier zentrale Aspekte bei der Planung einer Familienküche:

  • Platzangebot: Stauraum, Übersicht, Bewegungsfreiheit
  • Organisation der Abläufe: Ergonomie
  • Schutz vor starker Beanspruchung: Lebensdauer
  • Reduktion der Gefahren: Sicherheit
Familienküche mit viel Stauraum. Foto: Ballerina
Gemeinsam mit Kindern kochen: mit einer Kochinsel wird es einfacher. Foto: Ballerina

Sechs Tipps zur Planung einer Familienküche

Die Familienküche ist eine Küche für viele Anlässe und viele Personen. Hilfreich ist es dabei, zum Beispiel auch die Kinder mit in die Planung der Küche einzubeziehen. Zugleich sollte sichergestellt werden, dass, wenn möglich, viele Familienmitglieder gut in der Küche arbeiten können. Damit Sie die gröbsten Fehler bei der Planung vermeiden, haben wir sechs wichtige Tipps zusammengestellt, die Ihnen auf dem Weg zu Ihrer Traumküche helfen.

Tipp 1: Stauraum in der Familienküche

Familienküchen mit Schubläden im Vollauszug. Foto: Ballerina
Stauraum durch Vollauszüge: Mehr Platz für die vielen Dinge in der Familienküche. Foto: Ballerina
Stauraum in der Familienkueche
Schnell griffbereit, ohne langes Suchen: So wird die Küchenarbeit mit Kindern leichter. Foto: Blum

Stauraum schafft Platz für Geschirr, Gläser, Besteck, Kochutensilien und Lebensmittel. Staugut, das oft benötigt wird, wie Geschirr, Gläser und Besteck, sollte so verstaut werden, dass es leicht erreichbar ist. Entsprechend der Ergonomie-Ebenen bietet sich hierfür unter anderem der Bereich direkt unter der Arbeitsplatte an. Dies ist für den Hauptnutzer aus ergonomischer Sicht empfehlenswert und auch Kinder können sich bedienen oder beim Decken des Tisches helfen.

Um den vorhandenen Raum gut nutzen zu können, sind moderne Beschlagslösungen notwendig. Schränke mit Vollauszügen machen den Stauraum gut nutzbar. Zusätzlicher Stauraum kann beispielsweise mit Sockelschubladen in der Küche geschaffen werden. Ebenso entscheidend ist aber auch, ob man mit den Oberschränken die komplette Höhe des Raumes ausnutzt. Insbesondere bei kleinen Stadtwohnungen ist dies ein wichtiger Aspekt.

Für Lebensmittel, die in der Familienküche kühl gelagert werden müssen, stellt beispielsweise die Anschaffung eines großen Kühlschrankes für die 178 cm Nische eine sinnvolle Investition dar. Idealerweise verfügt der Kühlraum über mehr als 200 Liter Nutzinhalt. Je nachdem wie groß der individuelle Bedarf an Kühl- und Gefrierkapazität ist, bieten sich auch Kühl-Gefrierkombinationen oder Side-by-Side Kühlschränke mit noch mehr Lagervolumen zum Einbau an.

Grundsätzlich gibt es Küchenformen, die sich gut als Familienküche eignen, und andere, die sich weniger gut dafür eignen. Einfache Küchenzeilen etwa sind selten die passende Wahl für eine Familie. Weit besser ist es, sich für eine U-Küche, G-Küche oder L-Küche zu entscheiden. Sie bieten mehr Stauraum und ermöglichen aufgrund ihres Aufbaus bessere und effizientere Laufwege.

Für die Lagerung der Lebensmittel lohnt es sich, über die Einrichtung eines Hauswirtschaftsraumes nachzudenken, gerade bei der Planung von Küchen in Neubauten.

Tipp 2: Übersicht schaffen

Nicht zu unterschätzen ist aber auch der Aspekt Übersicht. Herrscht genug Platz und sind die Sichtachsen vom Herd und dem Vorbereitungsbereich gut gewählt, hat man in der Regel auch den Nachwuchs im Blick. Dies ist von Vorteil, wenn beispielsweise die Kinder im Wohnbereich spielen oder mit ihren Teenagerfreunden kochen. Viel Übersicht erreicht man beispielsweise durch eine offene Planung, bei der die Grenzen zwischen Wohn-, Ess- und Küchenbereich aufgehoben werden. Ebenso für mehr Übersicht sorgt man mit Inselküchen, die ohnehin meist in offene Planungen integriert werden.

Inselküchen sind oft sehr kostenintensiv, daher lohnt sich gerade für Familien der Blick in unsere Musterküchenbörse:

Musterküchen und Angebote

Hocheingebauter Backofen sorgt für mehr Sicherheit in der Familienküche. Foto: Pino
Wohnzimmer, Kinderzimmer, Küche - alles in einem. Eine offene Planung lässt die Übergänge zwischen den Räumen und ihren klassischen Funktionen verschwimmen. Foto: Pino

Tipp 3: An genug Raum in der Familienküche denken

Für den Fall, dass es mal lebendiger zugeht, spielt die Bewegungsfreiheit eine wichtige Rolle. Damit ist gewährleistet, dass die Abläufe in der Küche auch in turbulenten Situationen sicher, effizient und ergonomisch sind. Küchen, bei denen zwischen den Schränken weniger als 1,20 m Platz ist, lassen in der Regel nur wenig Bewegungsfreiheit zu – zumal, wenn beide Schränke gleichzeitig geöffnet werden. Deshalb ist es bei Familienküchen ratsam, auch den Platz zwischen den Schränken großzügig zu gestalten.

Tipp 4: Sitzplatz & Co. – Planungslösungen für mehr Kommunikation

Die Familienküche ist wie der Name schon sagt, der Ort, an dem die Familie zusammenkommt. Hier wird gemeinsam gekocht und gegessen. Wenn es der Platz erlaubt, darf beispielsweise ein Sitzplatz in der Familienküche nicht fehlen. Verschiedene Planungslösungen erleichtern die Kommunikation miteinander und machen so die gemeinsame Zeit noch schöner.

Abhängig von den Platzverhältnissen bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten:

  • Küchentheken in verschiedenen Varianten
  • Verlängerte Arbeitsplatte (Ansatztisch)
  • Aufgesetzte Thekenplatte
  • Esstisch und Essecke

Küchentheken, auch Tresen genannt, sind flexibel planbar und passen daher in fast jede Küche. Zusammen mit ein paar Barhockern entsteht eine gemütliche Sitzmöglichkeit, die zum Verweilen einlädt.

Wenn es in der Familienküche keinen Platz für einen Esstisch gibt, kann alternativ eine kleine Theke eingeplant werden. Beispielsweise entsteht ein kleiner Essplatz in Form eines Ansatztisches durch eine verlängerte Arbeitsplatte, die entweder bis zum Boden weitergeführt oder von Stützfüßen getragen wird.

Aus Platzgründen kommen insbesondere auch Thekenplatten für kleinere „Großstadtküchen“ in Frage. Wird eine Thekenplatte beispielsweise auf einer Kochinsel in Richtung Wohnbereich platziert, dient sie als platzsparende Thekenlösung.

Für die große, offene Familienküche macht es Sinn, einen Esstisch zu wählen. Je nach Küchenform bietet sich auch eine Essecke an. Am Esstisch finden leicht alle Familienmitglieder Platz und dem gemeinsamen Essen steht nichts mehr im Weg. Theken werden in großzügig geplanten Familienküchen oft als Raumteiler eingesetzt und können auch zusätzlich zum Esstisch eingeplant werden.

Tipp 5: Abläufe und Ergonomie in die Küchenplanung miteinbeziehen

Ergonomie ist gerade für Familien mit kleinen Kindern ein großes Thema: Wer oft den Nachwuchs heben muss, will seinen Rücken schonen. Daher sollten Schränke gewählt werden, die den Zugriff auf das Staugut erleichtern. Anstelle eines Standardschranks mit Einlegeböden bieten sich Vorratsschränke wie der SPACE TOWER an. Dank Vollauszügen ist der Schrankinhalt von allen Seiten gut zugänglich. Hinzu kommt, die richtige Höhe der Arbeitsplatte. Idealerweise liegt die rund 10 bis 15 cm unterhalb des Ellbogens.

Vorratsschrank SPACE TOWER von Blum

Ergonomie ist in Familienküchen besonders wichtig. Der SPACE TOWER Schrank ermöglicht einen guten Zugriff auf das Staugut und eignet sich daher für die Familienküche.

Aber nicht nur in Sachen Ergonomie sollte sich die Familienküchen ihren Nutzern anpassen, auch die Abläufe müssen gut organisiert werden – also so, dass die Laufwege möglichst kurz sind. Gerade am Morgen, wenn es ums Broteschmieren für die Schulkinder geht, ist eine effiziente Ablauforganisation hilfreich.

Tipp 6: Auf Lebensdauer und Qualität der gewählten Materialien achten

Familienküche mit robuster Arbeitsplatte. Foto: Ballerina
Matte Fronten wie hier verhindern, dass Fingerabdrücke allzu schnell sichtbar werden. Foto: Ballerina

Fronten und Arbeitsplatten entscheiden maßgeblich über den Look einer Küche. Die Frage, welches Material man für Fronten und Arbeitsplatten verwendet, entscheidet aber auch darüber, wie strapazierfähig eine Küche ist. Gerade bei Familienküchen sollten Materialien verwendet werden, die auch nach 15 oder 20 Jahren, wenn die Kleinen längst groß geworden sind, möglichst makellos aussehen. Widerstandsfähige Materialien tragen dazu bei, dass die Küche auch Teenager-Partys oder ein gemeinsames Kochen mit Freunden gut übersteht. Außerdem sollte der Pflegeaufwand bei Familienküchen möglichst gering sein. Deswegen bieten sich matte Fronten eher an, weil dort Kratzspuren und Fingerabdrücke in der Regel weniger leicht zu sehen sind.

Welche Materialien eignen sich für die Familienküche? Küchenfronten aus Massivholz etwa sorgen zwar für ein gutes Raumklima. Stöße und Schnitte hinterlassen bei Massivholzfronten aber deutliche Spuren. Furnierfronten können bei Kontakt mit Wasser aufquellen, Lackfronten sind empfindlich gegenüber Kratzern und hinterlassen sichtbare Fingerabdrücke. Folienfronten reagieren empfindlich auf Hitze und säurehaltige Stoffe. Wirklich empfehlenswert für Familien mit kleinen Kindern sind Schichtstofffronten. Die sind meist unempfindlich gegenüber Kratzern und Schnitten und zeichnen sich zudem durch eine hohe Hitzebeständigkeit aus.

In noch stärkerem Maße gilt dies auch für Arbeitsplatten. Auch hier sind Schichtstoffarbeitsplatten oft die erste Wahl, wenn man nach einem günstigen und pflegeleichten Material sucht. Arbeitsplatten aus Schichtstoff sind jedoch nicht schnittfest. Aber auch Kunststein, Mineralwerkstoffe oder Keramik eignen sich gut für Arbeitsplatten, die besonders robust sein sollen. Bei Naturstein hängt es schon stark von der Art des Steines ab, wie empfindlich er ist. Massivholzarbeitsplatten können dagegen aufquellen und hinterlassen bei Schnitten oft deutliche Spuren. Ebenso wenig kratzfest sind Glasarbeitsplatten.

Sicherheit geht vor in der Familienküche

Kinder spielen, entdecken, probieren aus – und haben selten ein Bewusstsein für die Gefahren, die sie umgeben. Dazu sind viele Aktionen von Kindern für Erwachsene schlicht schwer vorhersehbar. Das macht die Küche zu einem Ort, an dem man Kinder besonders schützen muss. Gerade weil sie versucht sind, ihre Eltern nachzuahmen, und damit oft wie selbstverständlich den Herd anschalten, Töpfe über das Kochfeld ziehen oder ein Messer zur Hand nehmen, um damit wie ihre großen Vorbilder etwas zu zerkleinern.

  • Kleiner Ratschlag am Rande: Manchmal hilft es, eine Kinderküche aufzubauen, an der Kinder ihren Spieltrieb ausleben können. Ein besseres Gefühl gewinnt man aber zusätzlich damit, die Küche entsprechend zu sichern.
Familienküche mit integrierter Tritthilfe
Sicherheit in der Küche: Möbelsockel als Tritthilfe statt wackeliger Hocker. Foto: Blum

Ein Highlight für die Kleinen stellt das gemeinsame Kochen dar. Jedoch ist die Arbeitsplatte für Kinder viel zu hoch und ohne Hilfsmittel nicht zu erreichen. Ein Sockeltritt beispielsweise macht die Arbeitsfläche auch für Kinder sicher erreichbar, sodass sie am Kochprozess teilhaben können. Funktionale Sockel wie der SPACE STEP von Blum verfügen über eine belastbare Trittfläche, die dank fester Arretierung für einen sicheren Stand sorgt.

Sockeltritt SPACE STEP von Blum

Die praktische Tritthilfe SPACE STEP sorgt für Sicherheit in der Familienküche. Dank Sockel erreichen auch Kinder die Arbeitsfläche sicher und dem gemeinsamen Kochen steht nichts mehr im Weg.

Backofen und Herd für die Familienküche

Das fängt bei Backofen und Herd an. Eine einfache, dafür effektive Methode, Kinder in einer Familienküche zu schützen, ist ein Herdschutzgitter. Die sind oft nicht teuer und leicht zu montieren. Nicht selten verfügen sie zusätzlich über eine Schalterabdeckung, so dass der Herd von Kinderhänden nicht einfach eingeschaltet werden kann. Ein Herdschutzgitter ist eine sinnvolle Ergänzung der Familienküche. Denn wie schnell kann es passieren, dass man den Herd nicht beaufsichtigt und ein Kind einen Topf mit kochendem Wasser vom Herd zieht. Die Folgen sind dann mitunter schwere Verbrennungen.

Ebenfalls ein Stück weit sicherer werden Küchen mit Induktionskochfeldern. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Cerankochfeldern besteht bei ihnen eine geringe Verbrennungsgefahr. Denn sie erzeugen nur Wärme, wenn Topf oder Pfanne sich auf dem Kochfeld befinden.

Backöfen hoch einzubauen fördert nicht nur die Ergonomie, sondern verhindert auch, dass kleine Kinder mit dem Backofen in Kontakt kommen. Gerade wenn man beispielsweise die heißen Plätzchen oder den duftenden Kuchen aus dem Ofen holt, kommen Kinder dem heißen Backofen oft gefährlich nahe. Ebenfalls achten sollte man auf eine Mehrfachverglasung der Backofentür, so dass diese nicht heiß wird.

Offene Planung für eine Familienküche. Foto: Nobilia
Hocheingebaute Backöfen sorgen für ein zusätzliches Plus an Sicherheit. Foto: Nobilia

Sicherheitsaspekte in der Organisation der Familienküche

Sicherheit in der Küche heißt aber noch viel mehr. Küchengeräte, Fritteusen und Wasserkocher sollten so aufbewahrt werden, dass Kinder sie nicht erreichen oder gar ausprobieren wollen – im Idealfall finden sie ihren Platz im Oberschrank. Putzmittel, die gefährliche Tenside und Alkalien enthalten, sollten, sofern sie sich überhaupt in der Küche befinden, weit weg von Kinderhänden untergebracht werden. Auch eine Sicherung des Kühlschrankes kann unter Umständen notwendig sein.

Zusätzliche Sicherheit lässt sich durch die Wahl der richtigen Schubladen erreichen. Schubläden, die über einen Softclose-Einzug verfügen, verhindern, dass Kinder sich die Finger einzwängen, selbst wenn sie die Schubläden mit Schwung schließen wollen. Mindestens sollte man bei Schubläden darauf achten, dass man sie nicht einfach herausziehen kann.

Arbeitsplatten mit geringer Verletzungsgefahr und Küchenmöbel mit geringer Schadstoffbelastung

Um die Verletzungsgefahr in der Küche möglichst gering zu halten, sollte auch die Auswahl der Arbeitsplatte wohlüberlegt sein. Wenn Sicherheit an erster Stelle steht, sind weiche Materialien wie Holz und Schichtstoff harten Werkstoffen wie Naturstein oder Keramik vorzuziehen. Schichtstoffarbeitsplatten und Holzarbeitsplatten federn Stöße besser ab, was nicht nur Geschirr schont, sondern auch sicherer für Kinder ist. Insbesondere sind auch spitze Arbeitsplattenkanten in der Familienküche riskant. Daher empfehlen sich Küchenarbeitsplatten mit abgerundeten Kanten.

Was das verbaute Material einer Küche angeht, erreicht man ein Plus an Sicherheit, wenn man darauf achtet, dass die Möbel eine möglichst geringe Menge Formaldehyd ausströmen. Entsprechende Zertifikate oder Siegel können darüber Aufschluss geben, wie sicher die Möbel sind. Allerdings sind die europäischen Richtlinien, was das Austreten von Formaldehyd bei Möbeln betrifft, mittlerweile so streng, dass in dieser Hinsicht kaum noch Bedenken bestehen müssen.

Eine entscheidende Frage bei der Planung der Familienküche: Offene oder geschlossene Küche

Familienküche mit offener Planung. Foto: Neue Alno
Offene Planungen mit fließendem Übergang zum Wohnraum: Ideal, wenn man Kinder beim Kochen im Blick haben will. Foto: Neue Alno

Unabhängig von der Frage, ob genug Stauraum, Übersicht und Bewegungsfreiheit vorhanden ist, muss bei der Planung geklärt werden, ob es eine offene oder geschlossene Küche werden soll. Beide Möglichkeiten haben ihre Vorteile. Für Familien bieten sich offene Küchen deshalb an, weil man damit die Kleinen während des Kochens auch im Wohnbereich gut im Blick hat. Geschlossene Küchen dagegen lassen sich nach dem Kochen einfach abschließen. So kommen Kinder gar nichts erst in Versuchung, Elektrogeräte anzustellen oder gefährliche Küchengeräte zum Spielen zu nutzen.

Familienküchen kaufen

Wer eine Familienküche kaufen will, dem ist eine intensive Beratung, beispielsweise bei einem Küchenspezialisten, zu empfehlen. Gerade weil eine Familienküche in den selteneren Fällen eine 08/15-Küche ist, sondern auf die jeweiligen Anforderungen der Familie zugeschnitten werden muss, sollte man sich Zeit nehmen und einen echten Profi zu Rate ziehen.

Bei Küchenverkäufern, die mit Rabatten oder ungewöhnlichen Preismodellen ihre Kunden locken wollen, ist Vorsicht angebracht. Gerade, wenn man eine gut geplante Familienküche will, sollte der Preis nicht das entscheidende Kaufkriterium sein. Was nicht heißt, dass eine Familienküche per se teuer werden muss, denn gerade in einem intensiven Beratungsgespräch lassen sich Budget und Anforderung gut in Einklang bringen.

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