Echtholzarbeitsplatten und Massivholzarbeitsplatten

Arbeitsplatten mit natürlicher Ausstrahlung

Holz ist ein durch und durch natürlicher Rohstoff, der viele ökologische Vorteile gegenüber anderen Materialien bietet. Stichwort Nachhaltigkeit.  Echtholzarbeitsplatten und Massivholzarbeitsplatten bestechen durch Natürlichkeit und ihr individuelles Aussehen. Wir sagen Ihnen, auf was Sie bei Holzarbeitsplatten achten müssen und wie Sie echtes Holz von Holz-Optik unterscheiden. 

Holzarbeitsplatten: Alles über Echtholz-Arbeitsplatten und Massivholz-Arbeitsplatten
Massive Holzarbeitsplatten erkennt man wie bei dieser Küchenarbeitsplatte aus Eichenholz an den einzelnen Vollholzelementen sowie ihrer unverkennbar natürlichen Optik und Haptik. Bild: Lechner

Die vielseitige Arbeitsplatte für jede Küche

Holz ist ein natürlicher und nachhaltiger Rohstoff, der viele ökologische Vorteile mit sich bringt. Gut zu erkennen an Umweltsiegeln und ZertifizierungenEchtholzarbeitsplatten und Massivholzarbeitsplatten sind vielfältig einsetzbar und vor allem bei Landhausküchen sehr beliebt. Doch auch in Kombination mit leisen Farben wie sanften Grautönen, hellen Beige- oder Weißtönen wirken Holzarbeitsplatten sehr ruhig und angenehm. Wie unterschiedlich Holzarbeitsplatten wirken, können Sie beim Stöbern in unserer Abverkaufsbörse sehen.

TIPP: Durch die große Auswahl an verschiedenen Maserungen und Brauntönen sind Küchenarbeitsplatten aus Holz für jede Kücheneinrichtung geeignet.

Mit Holzarbeitsplatten Küchenplanungen natürlich gestalten

Küchenarbeitsplatte: Massivholz Eiche
Beliebt: Arbeitsplatte Eiche massiv. Bild: Lechner
Helle Bambus Massivholz-Arbeitsplatte
Exotisch: Arbeitsplatte Bambus massiv. Bild: Lechner
Arbeitsplatten Dekor aus massiven Teakholz
Edel: Arbeitsplatte Teakholz massiv. Bild: Lechner

Echtholz, Massivholz und Holznachbildung: der Unterschied

Wer den Holzlook in seiner Küche realisieren möchte, der wird im Laufe seiner Recherche nach der passenden Holzarbeitsplatte auf unterschiedliche Begriffe stoßen.

So wird er auf Arbeitsplatten aus

  • Massivholz
  • Echtholz
  • Holznachbildung

stoßen.

Doch was genau unterscheidet die einzelnen Arbeitsplatten aus Holz?

Arbeitsplatten aus Massivholz:
Küchenarbeitsplatten sind dann als massiv zu bezeichnen, wenn sie durchgängig aus der angegebenen Holzart und somit komplett aus Vollholz gefertigt sind. Massivholz-Arbeitsplatten setzen sich in der Regel aus einzelnen stabverleimten Vollholz-Elementen zusammen. Eine beliebte Alternative zu Massivholz stellen Arbeitsplatten mit einer Oberfläche aus Echtholzfurnier oder Holznachbildungen dar.

Arbeitsplatten aus Echtholz:
Der Begriff „Echtholz“ wird im Allgemeinen gerne verwendet, um Holzarbeitsplatten von Holznachbildungen aus Laminat abzugrenzen. Eine Echtholz-Arbeitsplatte muss aber nicht aus massiven Hölzern hergestellt sein. Sie besteht aus einer Holz-Trägerplatte, die mit Echtholzfurnier – also einer dünnen Holzschicht zum Beispiel aus Ahornholz – veredelt wird. Furnierte Arbeitsplatten sind leichter und zumeist günstiger als Massivholzarbeitsplatten.

Arbeitsplatten aus Holznachbildung:
Hierbei handelt es sich um eine auf Holz getrimmte und künstlich hergestellte Arbeitsplattenvariante. Bei der Herstellung werden dünne Kunststoffplatten bzw. Holzdekore wie das Furnier mit einer Trägerplatte verbunden. Laminatarbeitsplatten in Holzoptik stellen eine günstige Alternative zu echtem Holz dar.

Arbeitsplatte aus echtem Holz erkennen

Arbeitsplatte aus Holznachbildung mit geleimter Arbeitsplattenkante

Der Unterschied zwischen echten Holzarbeitsplatten und Arbeitsplatten, die lediglich Holz-Optik besitzen, kann auf den ersten Blick schwer auszumachen sein. Bei genauerer Betrachtung wird jedoch deutlich, dass sie sich in der Oberflächenbeschaffenheit unterscheiden. Eine Küchenarbeitsplatte mit Schichtstoff-Holzdekor besitzt eine äußerst ebenmäßige Oberfläche. Auf der Nachbildung zeichnen sich keinerlei Poren oder Unregelmäßigkeiten ab, wie es bei Echtholz der Fall ist. Die natürliche Ausstrahlung sowie die warme und angenehme Haptik des Naturprodukts fehlen.

TIPP: Streichen Sie mit der Hand über die Arbeitsplatte aus „Holz“. Ist sie glatt und ebenmäßig, kann es kein echtes Holz sein.

Behagliche Küche in Weiß mit Rahmenfronten und Massivholzarbeitsplatte in Eiche
Gemütliche weiße Küche mit Rahmenfronten und Eiche Massivholzarbeitsplatte. Bild: Lechner

Echtholzarbeitsplatten und Massivholzarbeitsplatten: Vorteile und Nachteile

Arbeitsplatten aus Holz sind zweifellos schön anzuschauen und überzeugen durch ihren individuellen Charakter. Besonders angesagt sind aktuell Nischengestaltungen aus Holz. Das Gute: Holz in der Küche erfindet sich immer wieder neu und  kommt nie aus der Mode. Trotzdem sollten Sie sich genau überlegen, ob Sie sich für eine Arbeitsplatte aus Holz entscheiden, denn sie braucht definitiv regelmäßig Pflege.

Vorteile

  • natürliche Ausstrahlung
  • individuelle Patina
  • Aufbereitung der Holzplatten möglich
  • hygienisch aufgrund antibakterieller Wirkung von Holz
  • nachhaltige Lösung, sofern das Holz aus heimischer, nachhaltiger Forstwirtschaft (PEFC Zertifikat) stammt
  • große Auswahl an Holzarten

Nachteile

  • erhöhter Pflegeaufwand
  • regelmäßig Imprägnierung
  • nicht beständig gegen Feuchtigkeit (Holz kann aufquellen) und Hitze
  • kratzempfindlich
  • nicht schnitt- und stoßfest
  • lichtempfindlichkeit
  • kostenintensiv
Holzarbeitsplatte aus hellem Eichenholz
Küchenarbeitsplatte aus hellem Eichenholz. Bild: Lechner
Massive Küchenarbeitsplatte aus Schwarzeichenholz
Massivholzarbeitsplatte aus dunklem Schwarzeichenholz. Bild: Lechner

Praktische Tipps für dauerhafte Freude an Holzarbeitsplatten

Arbeitsplatten aus Holz – egal ob massiv oder mit Furnier veredelt – sind besonders empfindlich gegenüber Wasser. Der Werkstoff ist „hygroskopisch“, was bedeutet, dass er die Eigenheit hat, Wasser und Luftfeuchte in sich aufzunehmen. Folglich dehnt sich das Holz aus und zieht sich wieder zusammen, wenn die Feuchtigkeit abgegeben wird. Die Arbeitsplatte kann sich verziehen oder aufquellen, man sagt auch, dass das Holz „arbeitet“.

TIPP: Um Wasserflecken und dem Aufquellen des Holzes vorzubeugen, sollte die Arbeitsplatte regelmäßig mit Holzöl eingerieben werden. Je nach Ölart dunkelt das Holz dabei noch nach.

Beachten Sie auch, dass der natürliche Rohstoff Holz weder schnittfest noch kratz- und stoßfest ist. Hitzeeinwirkung auf die Arbeitsplatte sollte vermieden werden. Im Laufe der Zeit zeigen sich meist sichtbare Gebrauchspuren, was aber den Charme von Holzarbeitsplatten ausmacht. Wer eine robustere aber trotzdem natürliche Arbeitsplattenlösung sucht, kann alternativ auf Granitarbeitsplatten ausweichen.

TIPP: Nie direkt auf der Holzarbeitsplatte arbeiten und heißes Kochgeschirr auf Untersetzern abstellen.

Für eine Küchenarbeitsplatte sind vor allem härtere und feinporige Hölzer geeignet. Durch ihren natürlichen Härtegrad sind sie vor leichten Stößen und Kratzern besser geschützt. Insbesondere Harthölzer wie Buche oder Ahorn bieten sich für den Einsatz als Arbeitsfläche an. Weiche Laubhölzer und Nadelbäume wie Fichte oder Erle hingegen gelten als recht empfindlich.

TIPP: Stören Sie sich an Kratzern, können Sie das Holz abschleifen lassen. Wenden Sie sich dafür aber an einen Fachmann.

Lassen Sie sich vor Ort die einzelnen Holzarbeitsplatten in der Ausstellung zeigen

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