Mineralwerkstoffarbeitsplatten

Mineralwerkstoff bietet das ideale Material für eine individuelle Optik und eine hygienische Oberfläche. Arbeitsplattenhersteller wie Lechner haben das große Potenzial des Werkstoffes längst erkannt: Mineralwerkstoffarbeitsplatten eignen sich hervorragend für den Einbau in die Küche. Da sie viele signifikante Vorteile mit sich bringt, steht eine Mineralwerkstoffarbeitsplatte auf der Wunschliste vieler Kücheninteressenten ganz weit oben.

Mineralwerkstoffarbeitsplatten: Informationen zum Material
Mineralwerkstoff ist das ideale Material für Küchenarbeitsplatten. Ein großer Vorteil von Mineralwerkstoffarbeitsplatten ist z.B. deren porenlose und hygienische Oberfläche. Bild: Lechner

Mineralwerkstoffarbeitsplatten: Material und Herstellung

Mineralwerkstoff ist im Grunde ein Verbundwerkstoff, der aus mineralischen Bestandteilen und Acryl besteht. Ebenfalls werden der Acrylmasse Farbpigmente hinzugefügt, die der Küchenarbeitsplatte später ihren individuellen Charakter geben.

Im Herstellungsverfahren werden die gut formbaren Mineralwerkstoffe je nach gewünschter Plattenstärke auf einen Holzwerkstoff wie z.B. eine Spanplatte aufgebracht. Stärkere Ausführungen kommen auch ohne Trägermaterial aus. Eine Besonderheit dabei ist, dass sich die Arbeitsplatten-Elemente nahtlos zusammenfügen lassen. Mithilfe eines Spezialklebers werden die einzelnen Platten verbunden und anschließend geschliffen. Die Arbeitsplatte wirkt jetzt wie aus einem Guss, was der Küche ein sehr einheitliches Design verleiht. Um die Wirkung noch zu verstärken, können Spülbecken und Kochfeld aus demselben Material flächenbündig in die Mineralwerkstoffarbeitsplatte eingesetzt und fugenlos verklebt werden. Dieser Gestaltungskniff verringert den Aufwand bei der Reinigung der Arbeitsflächen erheblich, da es keinerlei Kanten gibt, in denen sich Schmutz festsetzen kann.

Es gibt verschiedene Arten von acrylgebundenen Mineralwerkstoffen, die sich für den Einsatz in der Küche anbieten. Je nach Hersteller unterscheidet sie sich hinsichtlich ihrer Zusammensetzung. Der wohl bekannteste Verbundwerkstoff ist das markenrechtlich geschützte Corian der Firma DuPont, das zur Herstellung von Corianarbeitsplatten dient. Ein weiteres Beispiel stellt der Mineralwerkstoff elements by Lechner dar. Die Werkstoffe sind beliebig verformbar und in einer großen Farbpalette erhältlich, weshalb sie sich vor allem für Küchen anbieten, die individuell an die Bedürfnisse ihres Besitzers angepasst werden.

Mineralwerkstoffarbeitsplatte in heller Ausfürung
Helles Mineralwerkstoff-Dekor mit zarten Sprenkeln. Bild: Lechner
Küchenarbeitsplatte aus Mineralwerkstoff in beige farbenem Dekor
Beigefarbenes stärker gesprenkeltes Mineralwerkstoff-Dekor. Bild: Lechner
Mineralwerkstoffarbeitsplatte in weinroter Ausführung
Mineralwerkstoff mit Unidekor in Weinrot. Bild: Lechner

Vorteile und Nachteile von Mineralwerkstoffarbeitsplatten

Für jeden, der auf der Suche nach einer pflegeleichten Oberfläche ist, ist eine Arbeitsplatte aus Mineralwerkstoff genau das Richtige. Mineralwerkstoff-Arbeitsplatten bieten materialbedingt eine Vielzahl von Vorteilen.

Mineralwerkstoffarbeitsplatte mit braunem Arbeitsplatten-Dekor
Raffinierte Inselküche mit Mineralwerkstoff-Arbeitsplatte und Tisch in hellem Braun. Bild: Lechner

Im Gegensatz zu Holzarbeitsplatten oder Natursteinarbeitsplatten müssen sie nicht imprägniert werden und zeichnet sich durch eine porenfreie, säureunempfindliche und dadurch leicht zu reinigende Oberfläche aus. Mineralwerkstoff-Küchenarbeitsplatten sind absolut eben und frei von Fugen, in denen sich Schmutz ansammeln könnte. Außerdem verblassen die Farben des Materials auch bei Sonneneinstrahlung nicht.

Ein großer Pluspunkt ist natürlich die hochwertige Optik von Mineralwerkstoffarbeitsplatten. Diese sind in den verschiedensten Farb- bzw. Dekorvarianten erhältlich, weshalb sie zur Verschönerung sämtlicher Küchenstile in Frage kommen. Da eine äußerst gleichmäße Farbgebung gewährleistet ist, wirken sich die Arbeitsplatten geradezu harmonisierend auf das Gesamtbild der Küche aus. Die Oberfläche von Mineralwerkstoffplatten ist vollkommen ebenmäßig und fühlt sich anders als z.B. eine Edelstahlarbeitsplatte nicht kühl und glatt, sondern warm und samtig an. Aber diese angenehme Haptik hat auch einen Nachteil: Denn als recht weiches Material ist Mineralwerkstoff nicht kratz- und schlagfest. Aber keine Sorge, sollten unschöne Kratzer und andere Gebrauchspuren auf der Küchenarbeitsplatte sichtbar werden, können diese schnell wieder ausgebessert werden. Es ist nämlich möglich, Mineralwerkstoffarbeitsplatten nachzuschleifen. So bewahrt das Material über lange Zeit seine Schönheit. Zur Vorbeugung von Kratzern empfiehlt es sich beim Schneiden immer einen Untersetzer zu verwenden. Auch ist die Arbeitsplattenoberfläche nicht hitzebeständig.

Übersicht: Pro & Contra Mineralwerkstoffarbeitsplatte

Vorteile

  • Material lässt sich wieder aufarbeiten und abschleifen (schöne Optik bleibt erhalten)
  • Pflegeleicht, hygienisch und säureunempfindlich (keine Imprägnierung nötig)
  • Große Farb- und Dekorvielfalt
  • Warme und seidige Haptik
  • Nahtloser Übergang zwischen Arbeitsplatte und Spüle

Nachteile

  • Empfindlich gegen Kratzer und Stöße
  • Hitzeempfindlich

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