Küchen kaufen – zehn Tipps

So kommen Sie günstig zu Ihrer Küche

Wie viel eine Küche am Ende kostet, lässt sich nur schwer im Voraus sagen. Zu viele einzelne Faktoren wirken auf den Preis ein, den Sie als Kunde zahlen. Neben dem reinen Produkt gehören zu diesen Faktoren beispielsweise auch die Planungs- und die Montagequalität. Hinzu kommt, dass eine Küche im Normalfall aus einer Vielzahl sehr unterschiedlicher Komponenten besteht, die zueinander passen müssen. Wie Sie dennoch den besten Preis für das beste Angebot erhalten, das soll im Folgenden kurz erklärt werden.

Spaß am Kochen: Neue Küche sorgen für mehr Lebensqualität. Foto: Becca Tapert/ Unsplash
Spaß am Kochen: Neue Küche sorgen für mehr Lebensqualität. Foto: Becca Tapert/ Unsplash

Die zehn wichtigsten Tipps für den Küchenkauf

Der Kauf einer Küche ist oft eine komplexe Angelegenheit. Mit den folgenden zehn Tipps wollen wir einen kurzen Leitfaden an die Hand geben, der dabei hilft, die gröbsten Fehler zu vermeiden. Das Internet kann insgesamt ein wichtiges Werkzeug sein, weil es jede Menge Informationen bietet und die Händlersuche vereinfacht. Nutzen Sie die Möglichkeiten, die die Plattform KüchenAtlas bietet. Am Ende sparen Sie damit nicht nur Geld, sondern sind Ihrer Idealvorstellung von einer Küche möglicherweise näher gekommen, als wenn Sie auf die Informationsangebote des Internets verzichten.

Tipp 1: Frühzeitig Planung starten

Beginnen Sie möglichst früh, sich über Ihre neue Küche Gedanken zu machen und planen Sie eine längere Planungsphase, lange Lieferzeiten, Lieferverzögerungen und mögliche Reklamationen ein. Der Weg zur Traumküche ist oft länger, als viele im Vorfeld ahnen. Sechs bis acht Wochen zwischen der Entscheidung für eine Planung und der Realisierung der Küche ist im Regelfall mindestens zu erwarten. Für Küchen in Neubauten, bei denen etwa die Raumaufteilung und die Verteilung der Anschlüsse noch nicht feststeht, muss man sogar noch mehr Zeit veranschlagen. Aber das frühzeitige Handeln lohnt sich: Vergleichen Sie nur mal die Zeit der Planung mit der gesamten Lebensdauer einer Küche, die im Durchschnitt bei 15 bis 20 Jahren liegt.

Tipp 2: Informationen sammeln

Schlechte Küchenverkäufer fürchten gut informierte Kunden. Professionelle Küchen-Verkäufer lieben Kunden, die wissen, was sie wollen. Das sind schon zwei gute Gründe, sich vorab im Netz über Küchenmöbel und Küchengeräte zu informieren. So gewinnen Sie früh eine Vorstellung davon, wie Ihre neue Küche aussehen könnte. Im Idealfall wird der Küchenverkäufer dank seiner Erfahrung Ihnen noch weitere Anregungen geben und Details zeigen, die Ihre Planung noch weiter verbessern. In jedem Fall sollten Sie sich auch mit den Grundlagen der Ergonomie bei der Küchenplanung beschäftigen. Schon allein deshalb, weil nicht alle Küchenverkäufer das bei der Planung berücksichtigen.

Tipp 3: Eigene Planungsversuche unternehmen

Selbstverständlich wird die elektronische Planung eines Küchenfachhändlers fast immer genauer und durchdachter sein als die Planung, die Sie selbst versuchen. Dennoch kann man nur empfehlen, eigene Versuche zu starten. Auf diesem Weg sehen Sie schnell, wo die Probleme für Ihre Küchenplanung liegen. Außerdem können Sie damit Ihrem Küchenhändler eine mehr oder weniger grobe Vorstellung davon vermitteln, wie Sie sich Ihre Küche vorstellen.

Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und beginnen Sie selbst, eine Küche zu planen. Der Online-Küchen-Planer von KüchenAtlas ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Ihrer Traumküche.

Tipp 4: Orientieren Sie sich bei der Händlerwahl an Bewertungen

Wenn Sie unsicher sind, welcher Händler in Ihrer Region der für Sie beste ist, dann gibt es ein einfaches Mittel, dies herauszufinden. Nutzen Sie die Bewertungen, die Kunden nach dem Kauf einer Küche abgegeben haben. Die Bewertungen der Händlerleistung geben oft eine gute Orientierung – vor allem auch, weil die Bewertungen eben erst nach der Fertigstellung der Küche abgegeben werden und damit Aspekte wie ein guter Service und eine einwandfreie Montage einfließen.

Das Bewertungsportal von KüchenAtlas liefert Ihnen einen Überblick über die Händler in Ihrer Region, mit deren Leistung andere Kunden bereits zufrieden waren. Gleichzeitig erfahren Sie dort auch, welche Händler von Kunden insgesamt schlecht bewertet wurden – sei es in Sachen Produktqualität, Montage oder Service.

Tipp 5: Prüfen Sie Musterküchen-Angebote

Küchen, die Händler in ihren Ausstellungen zeigen, werden oft zu deutlich günstigeren Preisen verkauft, weil Händler ihre Ausstellungen aktuell halten wollen. Sofern eine solche, sogenannte Musterküche nicht komplett neu geplant werden muss, weil Raummaße und Anschlüsse das notwendig machen, hat man hier als Kunde die Gelegenheit, ein echtes Schnäppchen zu ergattern. Alles Wichtige zum Thema Musterküchen erfahren Sie in einem ausführlichen Artikel von KüchenAtlas – klicken Sie dazu hier.

Auf der Musterküchen-Börse von KüchenAtlas kommen Sie günstig zu Ihrer Küche: Geben Sie Ihre Postleitzahl ein und entdecken Sie die riesige Auswahl in Ihrer Nähe.

Tipp 6: Vergleichen Sie die Planungsqualität der Händler

Wie gut ein Küchenhändler tatsächlich ist, zeigt sich oft erst, wenn man ein Planungsgespräch hinter sich hat und die Planung mit Planungen anderer Händler vergleichen kann. Zwei, drei Termine sollten es mindestens sein. Und beschränken Sie sich nicht nur auf große Möbelhäuser. Gerade kleinere Küchenfachhändler bieten oft einen guten Service und ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das sich sehen lassen kann. Vergleichen Sie vor allem die Planungskompetenz der Händler. Hat er eigene Ideen oder will er die Planung nur möglichst schnell abschließen? Versteht er die speziellen Anforderungen in Ihrer Küche und macht sich ein genaues Bild der Situation oder spult er nur sein 08/15-Programm runter? Fragen wie die des Stils und des Designs, des benötigten Stauraums und der richtigen Arbeitsabläufe werden von guten Küchenhändlern berücksichtigt.

Tipp 7: Ziehen Sie Ihre Budgetgrenze nicht zu eng

Überlegen Sie zuerst, was für eine Küche Sie brauchen, worauf Sie Wert legen und was vielleicht nicht so wichtig ist. Und starten Sie im Idealfall so die Planung mit einem Experten. Sicher, je nach persönlicher Situation kann eine harte Budgetgrenze notwendig sein. Das allerdings bedeutet auch, dass Sie sich darauf einstellen müssen, einige Kompromisse auf dem Weg zu Ihrer Traumküche zu machen. Bleiben Sie beim Budget ein wenig flexibel, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass spezielle Wünsche auch umgesetzt werden können. Um ein Gefühl für den Preis einer Küche zu bekommen, lohnt sich übrigens ein Blick auf das Musterküchen-Portal von KüchenAtlas. Hier können Sie die angegebenen Preise mit den angebotenen Küchen vergleichen.

Tipp 8: Vorsicht bei Rabattwerbung

Rabatte sind ein beliebtes Lockmittel in der Möbelbranche – auch bei Küchen. Bei Händlern, die lieber durch einen günstigen Preis als durch ein Leistungsversprechen auf sich aufmerksam machen, sollten Sie vorsichtig sein. Der vermeintlich günstige Rabattpreis hat oft einen Haken – beispielsweise weil er sich auf einen Mondpreis bezieht oder weil es im Kleingedruckten besondere Einschränkungen des Küchen-Angebots gibt. Wirklich günstig werden Küchen meist nur durch Musterküchen-Angebote.

Tipp 9: Seien Sie misstrauisch bei ungewöhnlichen Kalkulationsmodellen

Kaufen Sie keine Meterküchen und prüfen Sie genau, ob eine Blockverrechnung wirklich zu Ihren Gunsten ist. Zur Erklärung: Bei Meterküchen wird pauschal ein Preis für einen Meter Küche festgelegt – egal, was innerhalb dieses Meters geplant wird. Oft sind solche Küchen bei genauerer Kalkulation allerdings keine Schnäppchen. Bei der Blockverrechnung bietet der Händler eine bereits fest geplante, komplette Küche, oft eine einfache Küchenzeile, zu einem festen Preis an. Teuer wird es dann, wenn eine solche Küche invididuell angepasst werden muss.

Tipp 10: Vergleichen Sie sauber

Vorab Angebote zu vergleichen ist Teil eines rationalen Kaufverhaltens. Nur leider ist das bei Küchen schwierig. Denn in der Regel fallen die Planungen sehr unterschiedlich aus, wenn Sie mehrere Händler besuchen. Damit laufen Sie Gefahr, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Die Wahrscheinlichkeit eines sauberen Vergleichs erhöht sich allerdings, wenn Sie möglichst ähnliche Angebote gegenüberstellen. Vor allem die Kostentreiber jeder Küche sollten identisch sein. Vergleichen Sie beispielsweise Lackfront mit Lackfront und Granitarbeitsplatte mit Granitarbeitsplatte. Vergleichen Sie Küchen mit der gleichen Zahl an Auszügen und Türen, denn Auszüge sind deutlich teurer als einfache Türen. Und achten Sie darauf, dass die Küchenplanungen, die sie vergleichen wollen, mit den gleichen Geräten ausgestattet sind.

Wo kann ich eine neue Küche kaufen?

Wer sich gerade umfänglich im Internet über Küchen informiert hat, der steht oft vor einer entscheidenden Frage: Wo soll ich meine neue Küche kaufen? Dabei gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Eine gebrauchte Küche, eine Musterküche, eine Küche von Ikea, aus dem Baumarkt oder doch lieber vom Möbelhaus oder Küchenstudio – jede Variante hat ihre Vorteile.

Was kostet was?

Wie kommt der Preis für eine Küche eigentlich zustande? Was kostet viel, was weniger Geld? Solche Fragen lassen sich beim Küchenkauf oft nur schwer beantworten. Ein paar Tipps lassen sich dennoch geben und machen einige Entscheidungen leichter.

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