Home-Office in der Küche

In der Wohnküche arbeiten - praktische Ideen fürs Home-Office

In der Küche, dem Herzstück eines jeden Zuhauses, verbringt man jede Menge Zeit. Hier wird gekocht, gelacht und zunehmend auch im Home-Office gearbeitet. Denn nicht jeder hat in seinen vier Wänden Platz für ein separates Büro. Aber wie kann in der Küche ein praktischer und schöner Arbeitsplatz entstehen? Lassen Sie sich im Folgenden von cleveren Home-Office-Lösungen inspirieren, die eine echte Alternative zum Küchentisch oder Minischreibtisch im Schlafzimmer darstellen.

Grundsätzlich gibt es bei der Planung eines Home-Office-Arbeitsplatzes ein paar Dinge zu beachten:

  • Vermeiden Sie „Kabelsalat“ mittels Kabelhalter und richten Sie den Arbeitsplatz dort ein, wo genug Steckdosen sind für Laptop & Co
  • Denken Sie an ausreichend Stauraummöglichkeiten für Ihre Arbeitsunterlagen
  • Planen Sie genügend Abstand zwischen Arbeitsplatz und Koch- oder Spülbereich, um ungestört arbeiten zu können
  • Denken Sie an eine gute Ausleuchtung Ihres Arbeitsplatzes
  • Achten Sie bei längerem Arbeiten auf eine ergonomische und rückenschonende Sitzmöglichkeit

TIPP: Der Home-Office-Arbeitsplatz in der Küche sollte, wenn möglich, seitlich zum Fenster ausgerichtet sein. So ist die Sicht auf den Bildschirm gut und nichts blendet oder spiegelt.

Nische in der Küche als Home-Office-Arbeitsplatz

Clevere Planungsideen für Ihr Home-Office in der Küche

Küchenmöbel bieten vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten und praktische Stauraumlösungen, so dass sie sich auch für den Arbeitsplatz zu Hause eignen. Das mag auf den ersten Blick ungewöhnlich wirken. Auf den zweiten Blick überzeugen die Küchenhersteller mit ihren hohen Qualitätsansprüchen, die sie an Küchenmöbel stellen:

  • Küchenmöbel sind stabil und langlebig
  • Stauraumlösungen lassen Arbeitsutensilien genauso wie Küchenaccessoires hinter Türen oder Schubladen verschwinden
  • Der Arbeitsplatz kann optisch passend zur Küche gestaltet werden
  • Der Designanspruch an Küchenmöbel ist hoch und kann daher problemlos auf andere Lebensräume übertragen werden

Damit die Planung Ihres Arbeitsplatzes in der Küche gelingt, ist der Gang zum Küchenberater unvermeidbar. Nur ein Fachmann kann Ihnen das breite Spektrum an Planungsmöglichkeiten aufzeigen und auf Ihre individuelle Situation eingehen.

Lassen Sie sich Ihr neues Home-Office in der Küche planen:

1. Idee: Nutzen Sie die Küchenarbeitsplatte als Schreibtischplatte

Küche als Arbeitszimmer: Homeofficeplatz zwischen Küchenmöbeln
Aus zwei Küchenunterschränken lässt sich ein Arbeitsplatz in der Küche einrichten, die Arbeitsplatte macht aus jenen einen vollwertigen Schreibtisch. Klarer Pluspunkt: Die Unterschränke bieten viel Platz für Schreibutensilien, Arbeitsunterlagen oder Ordner. Hinter den Küchenfronten lässt sich also so einiges unterbringen. Optisch wirkt diese Planungslösung sehr aufgeräumt.
Kleiner Home-Office Arbeitsplatz mit aufgesetzter Arbeitsplatte
Wenn Sie den nötigen Platz in Ihrer Küche haben, können Sie Ihre Küche nachträglich um einen Arbeitsplatz erweitern. Mit einer aufgesetzten Arbeitsplatte, die von praktischen Tischbeinen gestützt wird, gelingt das relativ einfach. Zu finden sind solche Tischbeine zum Beispiel im Sortiment von Häcker. Dabei muss die Arbeitsplatte nicht einmal aus demselben Material wie die Küchenarbeitsplatte sein. Je nach Geschmack und Budget können Sie hier optisch variieren. Die Arbeitshöhe ist bei dieser Planungsvariante jedoch höher als bei einem Schreibtisch, was aus ergonomischer Sicht nicht immer ideal ist. Denken Sie also daran, ab und zu aufzustehen und eine Pause einzulegen.
Home-Office an der Kücheninsel
Die Planungsvielfalt mit Arbeitsplatten ist enorm. Eine Kücheninsel lässt sich zum Beispiel um eine zusätzliche, niedrigere Küchenarbeitsplatte erweitern. Die Arbeitshöhe erfüllt damit die Anforderung eines Schreibtisches. Der so eingerichtete Home-Office-Platz ermöglicht es Ihnen, sich auf einen Bürostuhl zu setzen und Ihre To-Do-Liste in der Küche abzuarbeiten. Hocker ohne Rückenlehne sollten dabei nicht Ihre erste Wahl für eine Sitzgelegenheit sein. Foto: Nolte Küchen
Arbeitsplatz zuhause in der Küche: Kücheninsel mit verlängerter Platte
Küchen mit Insel lassen sich so vielseitig planen, dass Sie hier problemlos im Home-Office arbeiten können. Unterhalb der Arbeitsplatte der eigentlichen Kücheninsel können Sie eine zweite Ebene einplanen lassen. Jene dient in erster Linie als zusätzliche Ablagefläche. Durch die Verlängerung dieser Arbeitsplatte schaffen Sie einen großen Essbereich, den Sie tagsüber auch als Schreibtisch nutzen können. Für längeres Arbeiten von zu Hause aus sollten Sie jedoch ein ergonomisches Sitzmöbel wählen oder viele Pausen einlegen. Ist Ihr Arbeitstag vorbei, können Sie hier gemeinsam mit Ihrer Familie essen. Foto: Rempp Küchen

2. Idee: Entdecken Sie die Vielfalt von Küchenschränken für Ihr Home-Office

Arbeitsplatz mittels Barklappe im Küchenschrank einrichten
Ein Küchenschrank mit Barklappe als Home-Office? Geht nicht? Geht doch. Der große Vorteil dieser Home-Office-Lösung ist, dass die Schranktür die Arbeitsfläche noch einmal deutlich vergrößert. Beinfreiheit und Platz für einen Bürostuhl sind also gewährleistet. Idealerweise sind zudem Steckdose und Beleuchtung im Schrank integriert, so dass dem Home-Office in der Küche nichts im Wege steht.
Tablarauszug als Schreibtisch in der Küche
Ausziehbare Tablare kennen Sie aus der Küchenwelt als Abstellfläche für Toaster oder Mixer. Stellen Sie also statt den Küchenutensilien Ihren Laptop auf das Tablar, die notwendigen Steckdosen wurden ja bereits eingeplant. Mit einem Stuhl davor lässt es sich einige Zeit problemlos vor dem PC arbeiten. In den Küchenschränken finden Sie sicherlich genug Stauraum für Ihre Arbeitsunterlagen. Nach getaner Arbeit lässt sich der Tablarauszug einfach zurückschieben und die Schranktür schließen, so dass das Home-Office hinter Küchenfronten verborgen bleibt.

Die Auswahl an Küchenschränken ist sehr groß. Sprechen Sie mit Ihrem Küchenberater und lassen Sie sich beraten, was alles mit Küchenschränken möglich ist.

3. Idee: Planen Sie Ihren neuen Arbeitsplatz wie eine beleuchtete Küchennische

Home-Office Nische aus Küchenmöbeln
Statt einen Sekretär in die Küche zu stellen, können Sie Ihren Arbeitsplatz ähnlich einer Küchennische planen und gestalten. Zahlreiche Küchenschränke bilden den Rahmen für eine solche Planungsvariante. Durch ein gelungenes Zusammenspiel von Unterschränken, Hochschrank und Regalen entsteht eine kleine Nische, die von LED-Spots ausgeleuchtet wird. Der so konstruierte Home-Office-Platz fügt sich optisch perfekt in seine Umgebung ein. Ein Nachteil dieses Arbeitsplatzes: die mangelnde Beinfreiheit. Wenn Sie aber mit einem Tablarauszug planen, umgehen Sie dieses Problem.
Nische fürs Home-Office in der Küche
Haben Sie noch eine kleine ungenutzte Nische in Ihrer Küche? Dann machen Sie mehr aus Ihr und verwandeln Sie diese Nische mithilfe von Küchenmöbeln in Ihr neues, separates Home-Office in der Küche. Drucker und Bürobedarf lassen sich geschickt verstecken. Dafür werden Regale seitlich versteckt und mit Steckdosen geplant. Die Arbeitsplatte bietet Platz für Bildschirm, Laptop, Tastatur und Mouse. Dank cleverer Lichtplanung kommt das Licht blendfrei von oben. Der Arbeitsbereich fügt sich harmonisch in die Küche ein. Er ist Bestandteil der Küche und doch ausreichend von Spül- und Kochbereich, also potenziellen Lärmquellen, abgeschirmt, so dass Sie ungestört zu Hause arbeiten können. Und zwar den ganzen Tag, sofern Sie allein zu Hause sind. Sie müssen nur an einen bequemen Schreibtischstuhl denken.

Küchentisch und Theke als Alternative zum separaten Arbeitsplatz

Sollte in der Küche selbst für eine platzsparende Home-Office-Lösung kein Platz sein, bietet sich alternativ der Küchentisch an. Empfehlenswert ist, dass Sie, wenn es der Platz erlaubt, einen ergonomischen Schreibtischstuhl nutzen.

Wenn Sie nur die Möglichkeit haben, am Küchentisch zu arbeiten, stellt sich die Frage, wohin mit dem Bürokram. Sprechen Sie mit Ihrem lokalen Küchenberater. Denn unter der Theke können Sie eine Ablagefläche integrieren. Nach dem Arbeiten lässt sich so schnell Platz schaffen und aus dem Homeofficeplatz wird wieder ein Essplatz.

Mobiles Arbeiten am Küchentisch
Servierwagen fürs Home-Office in der Küche
Servierwagen bieten eine Ablagefläche für Büroutensilien. Bild: Beckermann Küchen

Mobile Möbel wie ein Servierwagen bieten sich ebenfalls als Aufbewahrungslösung für das Home-Office in der Küche an. Nach getaner Arbeit lassen sich so Büroutensilien wieder schnell verstauen. Solche Rollwagen werden von immer mehr Küchenherstellern angeboten, da sie den Küchenalltag erleichtern und mit ihrer Flexibilität punkten. Egal ob Sie sich für einen praktischen Servierwagen von Beckermann Küchen, Next125 oder Ballerina Küchen entscheiden, Sie legen fest, wann und wie Sie ihn einsetzen.

Wer bietet passende Küchenmöbel fürs Home-Office an?

Inspiration Home-Office: Küchenarbeitsplatte als Arbeitsplatz

Wenn Sie Ihren Home-Office-Arbeitsplatz mittels aufgesetzter Arbeitsplatte oder Theke in der Küche integrieren möchten, kann nahezu jeder Küchenhersteller diesen Wunsch umsetzen. Viele Küchenhersteller wie Nolte Küchen, Häcker Küchen, Rotpunkt Küchen, Beckermann Küchen oder Leicht Küchen haben erkannt, dass sich mit Küchenmöbeln Arbeitsplätze in der Küche planen und gestalten lassen.

Fazit: Ein Arbeitsplatz lässt sich problemlos in der Küche integrieren

Ein Arbeitsplatz lässt sich mittels Küchenmöbeln auf ganz verschiedene Arten in die Küche einrichten. Aus Platzmangel ist dabei nicht immer eine optimale Ergonomie gewährleistet. Sei es, weil die Arbeitsfläche zu hoch ist oder Sie in Ihrer Beinfreiheit eingeschränkt werden. Wichtig ist in diesen Fällen, dass Sie regelmäßig Pausen machen und aufstehen beziehungsweise sich bewegen. Grundsätzlich lässt sich aber festhalten, dass Küchenmöbel wirklich vielseitig sind. Dank ihrer hochwertigen Verarbeitung und ihrer durchdachten Stauraumideen eignen sie sich für kreative Planungsideen und lassen praktische Arbeitsplätze in der Küche entstehen, die optisch mit dem Rest der Küche harmonieren.

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