Glaskeramik – Spezielle Kochzonen im Überblick

Vollflächeninduktion beim Kochfeld: Ja oder nein?

Glaskeramik als Oberfläche des Kochfeldes bietet viele Vorteile und hat sich über Jahrzehnte hinweg bewährt hat. Sowohl beim „Ceranfeld“ als auch bei Induktionskochfeldern profitieren Sie von unterschiedlichen Kochzonen, die sich mittlerweile bei Glaskeramikoberflächen etabliert haben. Wir geben  Ihnen einen nützlichen Überblick über die verschiedenen Kochzonen und sagen Ihnen, was sich hinter Flächeninduktion, Boosterfunktion und Co. verbirgt.

Vier Kochzonen als Standard bei Kochfeldern

Auf der Oberfläche eines „Standard-Kochfelds“ befinden sich meist vier – bei breiteren Kochfeldern teilweise auch fünf Kochzonen – von unterschiedlicher Größe und Funktion. Die einzelnen Kochzonen werden mit Markierungen gekennzeichnet. Erhältlich sind Kochfelder sowohl mit Dekor als auch dekorlose Ausführungen.

Neben der Standardausstattung haben sich weitere Kochzonen im Markt etabliert:

  • Mehrkreiskochzonen
  • Flexible Kochzonen (Flächeninduktion)
Glaskeramikkochfeld mit vier Kochzonen
Bild: Küppersbusch

Mehrkreiskochzonen: Zweikreis-, Dreikreis- und Bräterzone

Neben den normalen kreisrunden und unterschiedlich großen Einkreis-Kochstellen verfügen viele Glaskeramik-Kochfelder über praktische Kochzonen.

Bei Mehrkreiskochzonen bzw. Mehrzweckkochzonen ist eine Vergrößerung des Heizkreises möglich. Bei den sogenannten Zweikreis- und Dreikreis-Kochzonen hingegen kann die Heizzone entsprechend dem Durchmesser des Topfbodens gewählt werden.

Elektrokochfeld mit Einkreiskochzone, Zweikreiskochzone und Bräterzone
Neben zwei normalen Einkreis-Kochzonen ist das Kochfeld mit einer Zweikreis-Kochzone (rechts unten) und einer Bräterzone (links oben) ausgestattet. Bild: Bosch
Induktionskochfeld mit Dreikreiszone
Autarkes Induktionskochfeld mit praktischer Dreikreis-Zone. Bild: Siemens Hausgeräte

Werden der äußere Heizkreis oder bei Dreikreiszonen beide Heizkreise aktiviert, kann größeres Kochgeschirr platziert werden. Extra große Kochzonen – zum Beispiel mit einem Durchmesser von 32 cm – sind auch möglich. Wer gerne einen Bräter (auch Schmortopf oder Kasserolle genannt) zur schonenden Zubereitung von beispielsweise Fleisch und Gemüse nutzt, sollte darauf achten, dass das zukünftige Kochfeld über eine zuschaltbare Bräterzone verfügt. Bei Bedarf kann ein weiterer Strahlungsheizkörper aktiviert werden und die ovale Mehrzweckzone ist betriebsbereit.

Zweikreiszone, Dreikreiszone oder Bräterzone zieren das Kochfeld mit Wärmestrahlung, also das Ceranfeld, sowie das Induktionskochfeld.

WICHTIG: Haben Heizkreis und Kochgeschirrboden ungefähr denselben Durchmesser, werden Topf oder Pfanne optimal erhitzt, Wärmeenergie geht kaum verloren.

Flexible Kochzonen – Flächeninduktion für mehr Komfort beim Kochen

Induktionskochfeld mit flexiblen Flächeninduktions-Kochzonen
Mehr Flexibilität beim Kochen – moderne Induktionskochstelle mit Flächeninduktion. Bild: Bosch

Wer Kochzonen für die flexible Nutzung wünscht oder gerne verschieden große Töpfe und Pfannen nutzt, ist mit variablen Flächeninduktions-Kochzonen gut beraten. Je nach Hersteller trägt die dahinterstehende Technik passende Bezeichnungen wie beispielsweise „FlexInduction“ oder „Varioinduktion“.

WICHTIG: Bereiche mit Flächeninduktion werden je nach Gerätehersteller unterschiedlich auf dem Kochfeld gekennzeichnet.

So kann die entsprechende Zone entweder durchgängig mit Dekor gekennzeichnet oder auch nur mit Linien markiert sein.

„FlexInduction“

Glaskeramik-Kochfeld mit komfortabler Flexinduktion-Kochzone
Bild: Bosch

Diese Kochfelder sind mit mindestens einer zweiteiligen Heizzone ausgestattet, die in zwei unabhängige Kochzonen aufgeteilt werden kann. Beide Hälften können bei Bedarf zu einer großen Fläche zusammengeschalten werden. Wo Sie innerhalb der Heizzone die Töpfe positionieren, ist Ihnen überlassen. Die durchgängige Fläche erkennt Größe, Anzahl und Form des verwendeten Kochgeschirrs automatisch.

„Varioinduktion“

Induktionskochstelle mit komfortabler Varioinduktion Plus Flächeninduktion
Bild: Siemens Hausgeräte

Bei einigen Kochfeldern können zwei Zonen durch ein Zwischensegment verbunden werden. Konkret heißt das, dass sich auch der Mittelteil bei Bedarf in eine nutzbare Kochfläche verwandelt. Die Zwischenzone wird aktiviert, wenn ein größerer Kochtopf verwendet wird.

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Siemens Kochfeld mit varioInduktion & Muldenlüfter

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Vollflächeninduktion für maximale Flexibilität beim Kochen

Bei Induktionskochfelder mit Vollflächeninduktion ist die gesamte Fläche mit Induktionsspulen und Sensoren ausgestattet. Die Sensoren erfassen Standort (Topf-Positions-Erkennung) und Größe des Kochgeschirrs und leiten die Beheizung ein.

Vorteil: Töpfe und Pfannen müssen nicht innerhalb von gekennzeichneten Kochzonen abgestellt werden. Problemlos finden mehrere Kochtöpfe gleichzeitig Platz.

TIPP: Wer höchsten Komfort möchte, setzt auf Vollflächeninduktion.

Vollflächeninduktions-Kochfeld
Höchste Flexibilität bieten Kochfelder mit praktischer Vollflächeninduktion. Bild: Siemens Hausgeräte
Elektrokochfeld mit Vollfächeninduktion
Einbaukochfeld mit Vollflächeninduktion: Töpfe und Pfannen können überall auf der Glaskeramik platziert werden. Bild: Gaggenau

Schnellkochzonen mit integrierter Booster Leistung

Ebenso wie Flexibilität ist Schnelligkeit ein wichtiges Auswahlkriterium bei Kochfeldern. Die Kochzonen moderner Induktionskochfelder werden daher gerne mit einer Booster-Funktion versehen. In Abhängigkeit vom Hersteller tragen die schnellaufglühenden Kochzonen zum Teil passende Wortzusätze wie „HighSpeed“ oder „ExtraSpeed“, die deutlich machen, worum es hier geht: Kochen im Eiltempo.

Lassen Sie sich die einzelnen Kochzonen vor Ort in Ihrem Küchenstudio präsentieren.

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