Glaskeramik-Kochfelder: Einbauarten und Rahmendesigns

Glaskeramik-Kochfelder können auf unterschiedliche Art und Weise in die Arbeitsplatte integriert werden. Welches Rahmendesign letztendlich Einzug in die Küche hält, hängt unter anderem von den persönlichen Vorlieben ab.

Das Material Glaskeramik, das unter Verbrauchern eher unter dem Markennamen CERAN® von SCHOTT bekannt ist, vereint viele positive Eigenschaften wie Bruchfestigkeit oder Pflegeleichtigkeit in sich und ist somit ideal für den Einsatz in der Küche geeignet. Glaskeramik-Kochfelder, egal ob es sich um klassische Kochfelder mit Wärmestrahlung oder moderne Induktionskochfelder handelt, eignen sich zum Einbau in jede Küche, da hier verschiedene Einbau-Fassungen verfügbar sind und damit eine hohe Gestaltungsfreiheit gegeben ist.

In Abhängigkeit vom Herstellerangebot gibt es bei Ceranglas-Modellen standardmäßig folgende Einbauarten beziehungsweise Rahmendesigns:

Das klassische Rahmendesign

Cerankochfeld mit umlaufendem Edelstahl Rahmen
Klassisches Design – Glaskeramik-Kochfeld mit umlaufendem Edelstahlrahmen. Bild: Siemens

In vielen Einbauküchen stößt man auf das altbekannte Rahmendesign mit umlaufendem Rahmen. Zwar will sich der leicht erhabene Edelstahlrahmen nicht so recht in die puristische Designküche einfügen und die Kanten des Metallrands können die Reinigung erschweren, jedoch hat sich der Klassiker unter den Einbaufassungen bis heute bewährt und das aus gutem Grund. Denn die Edelstahlkante wird meist in unterschiedlichen Versionen angeboten und verleiht dem Kochbereich eine zeitlos-elegante Note, die für die meisten Küchendesigns anwendbar ist. Aktuelle Geräteausführungen sind zumeist mit einer besonders flach aufliegenden Rahmenkonstruktion (Flachrahmendesign) für eine leichtere Reinigung versehen. Für viele dürfte der umlaufende Rahmen aufgrund dessen Stabilität und Robustheit attraktiv sein, weshalb er sich z. B. vor allem für beanspruchte Familienküchen anbietet.

Elegant und pflegeleicht zugleich – Facetten-Design

Wer lieber eine einheitliche Glaskeramikfläche ohne komplett umlaufende Umrahmung möchte, kann die Einbaukochstellen und Einbaukochfelder auch im edlen Facetten-Design wählen.

Glaskeramik Kochfeld mit Facette vorne
Hierbei handelt es sich um eine aufliegende Kochfeld-Variante mit Facette vorne. Bild: Bosch
Induktionsfeld mit umlaufendem Facettenschliff
Das Design dieses Induktionskochfelds zeichnet sich durch einen umlaufenden Facettenschliff aus. Bild: Miele

Diese liegen dann allerdings leicht erhöht auf der Platte auf. Bei Kochfeldern mit Facettenschliff werden die Ränder abgeschliffen beziehungsweise abgeschrägt, so dass das Kochfeld fast bündig mit der Arbeitsplatte abschließt und Kochspuren nicht am Rahmen hängen bleiben. Der Facettenschliff wird bei Glas (oder auch Schmucksteinen) angewandt und sorgt für attraktive Lichtspiegelungen und ein sehr edles Erscheinungsbild. Möglicherweise können aber die Ränder des Ceranfelds stoßempfindlicher sein, da sie nicht durch einen Rahmen geschützt werden. Wie das umlaufende Rahmendesign eignen sich Kochfelder mit Facette für alle Arbeitsplattenmaterialien.

Völlig ohne Ecken und Kanten – Flächenbündiges Design

Rahmenloses Einbaukochfeld aus Ceran-Glas im flächenbündigen Design
Das flächenbündige Kochfeld ohne Rahmen erzeugt ein besonders modernes Ambiente in der Küche. Bild: Siemens

Das moderne Küchendesign lebt von zurückhaltenden Formen, grifflosen Oberflächen und schnörkellosen Design. In dieses tendenziell puristische Erscheinungsbild fügt sich beispielsweise das flächenbündige Kochfeld gut ein. Rahmenlose Kochfelder können ohne „störenden“ Übergang in die Arbeitsplatte integriert werden, was nicht nur ästhetische, sondern auch praktische Vorzüge mit sich bringt. Kochstelle und Arbeitsplatte bilden eine ebene Fläche: Da es keine Erhebung gibt, sieht man z. B. bei seitlichem Blick vom Wohnraum aus nur eine Arbeitsfläche, was stilistisch sehr souverän wirkt. Essensablagerungen und sonstige Spuren, die beim Kochen entstehen, setzen sich nicht zwischen Arbeitsplatte und Rahmenrand ab und können einfach weggewischt werden. Jedoch eignen sich nicht alle Arbeitsplattenmaterialien gleichermaßen für den bündigen Einbau. Der flächenbündige Einbau ist nur bei wasserfesten und temperaturbeständigen Materialien wie Naturstein (z. B. Granit) oder gefliesten Arbeitsplatten möglich, und kann – durch Verwendung eines speziellen Einbaurahmens – auch bei Massivholzarbeitsplatten verwirklicht werden.

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