Miniküchen

Kompakte Küchenlösungen bei sehr wenig Platz

Dass selbst auf aller kleinstem Raum noch eine voll ausgestattete Küche möglich ist, beweisen Miniküchen. Eine Miniküche bietet sich überall dort an, wo akuter Platzmangel herrscht oder eine größere Küche vielleicht auch nicht unbedingt notwendig ist – wie in der Studentenwohnung, im Büro, im Wohnmobil oder im Gartenhaus. Hier erfahren Sie, was eine Miniküche auszeichnet, was sie kostet  und welche Miniküchen-Typen es gibt.

Was ist eigentlich eine Miniküche?

Der Oberbegriff Miniküchen wird gemeinhin für die kleinstmöglichen Küchen, die auch als Kompaktküchen bezeichnet werden, verwendet.

GUT ZU WISSEN: Eine Miniküche ist nichts anderes als eine aufs Wesentliche reduzierte Küchenzeile.

Typisch für die Miniküche sind folgende Elemente:

  • Kühlschrank
  • Spüle
  • Kochfeld
  • Stauraum (nur ein oder zwei Küchenunterschränke und Oberschränke)
  • Schmale Arbeitsfläche
Modulküche mit Herd und Spüle
Mit Spüle, Kochfeld und Kühlschrank komprimiert diese Miniküche Funktion auf kleinstem Raum. Foto: AMK

Auf Wunsch kann eine Miniküche auch mit Backofen oder Mikrowelle ausgestattet werden. Miniküchen kommen häufig als Zweitküche oder als Büroküche zum Einsatz. Viele Miniküchen werden vormontiert geliefert und benötigen nur einen Wasser- und Stromanschluss. Grundsätzlich sind auch diese Kleinküchen vom modern puristischen Look bis zum Landhausstil in fast alle Stilrichtungen zu haben und das je nach Ausstattung für wenig Budget.

Miniküchen: Diese unterschiedlichen Typen gibt es

Die Bezeichnungen der einzelnen Miniküchen-Typen werden häufig synonym gebraucht, was immer wieder für Verwirrung sorgt. Daher gehen wir hier näher auf die unterschiedlichen Miniküchen ein.

Zu den Miniküchen zählen:

  • Singleküchen
  • Schrankküchen
  • Pantryküchen
  • Modulküchen
  • Teeküchen
  • Kofferküchen
Modulare Küche
Büroküche unter der Treppe. Foto: AMK

Singleküche

Der Begriff Singleküche hat sich aber im Fachhandel etabliert als Synonym für sogenannte Miniküchen mit einer begrenzten Anzahl an Küchengeräten. Die Singleküche ist quasi der kleine Bruder der vollwertigen Küchenzeile und als Einbauküche oder vormontierte Einheit erhältlich. Sie ist maximal zwei Meter breit und verfügt meist nur über ein schmales Kochfeld. Auf einen Backofen wird hier häufig ganz verzichtet, Arbeitsplatten können bei Bedarf ausgeklappt oder ausgezogen werden.

Schrankküche

Mit einer Breite von maximal 150 cm ist die Schrankküche noch komprimierter als die Singleküche und umfasst meist nur Spüle, Kühlschrank und Kochfelder. In Büros und Shops gang und gäbe kann diese Kleinküche auch im privaten Bereich genutzt werden. Sie verschwindet hinter schicken Klapp-, Falt- oder Schiebetüren, die nur zum Kochen geöffnet werden.

Pantryküche

Wörtlich übersetzt bedeutet „Pantry“ einfach Speisekammer. Sie ist eine Sonderform unter den Miniküchen. Die Pantryküche ist die kleinstmögliche Form der Einbauküche, die in Wohnmobilen oder Kajütbooten aber auch Studentenwohnheimen oder Hotelzimmern sowie kleinen Ferienapartments zum Einsatz kommt. Sie ist eine vormontierte Einheit, die nur noch an Wasser- und Strom angeschlossen werden muss. Mit einem Zwei-Platten-Kochfeld, Spüle und Kühlschrank auf nur 90 bis 120 cm passt die Pantryküche überall rein.

Modulküche

Als Büroküche sowie für kleine Apartments können auch Modulküchen eine interessante Option darstellen. Hier werden lediglich die tatsächlich benötigten Module gekauft und nach Wunsch positioniert. Vorteil: Dieses Küchenmodell ist natürlich sehr flexibel. Außerdem kann eine Modulküche sukzessive erweitert werden.

Teeküche

Wirklich nur zur Zubereitung von Heißgetränken sowie kleinen Snacks sind Teeküchen gedacht. Sie dienen vor allem als Büroküche oder sind in kleinen Pausenräumen von Unternehmen zu finden. Zu ihrer minimalen Ausstattung gehören Spülbecken, Kaffeemaschine und Wasserkocher, Mikrowelle und eventuell noch ein kleines Kochfeld. Im Idealfall verfügen Teeküchen auch über eine Spülmaschine.

Kofferküche

Eine mobile Miniküche ist die Kofferküche. Ähnlich wie Soundanlagen gleicht diese Miniküche einem Schrankkoffer auf Rollen und benötigt vor Ort lediglich einen Strom- und Wasseranschluss. Kofferküchen kommen vor allem im Eventbereich zum Einsatz.

Was kostet eine Miniküche?

Bei Miniküchen variieren die Preise, je nachdem ob Sie eine individuell geplante Singleküche wollen oder eine vormontierte Kompaktküche wählen. Auch die Anzahl der Küchengeräte und deren Qualität schlagen sich im Preis nieder. So gibt es Pantryküchen, die lediglich eine Spüle und zwei Kochplatten umfassen, schon für rund 300 Euro, während eine individuell geplante Einbauküche mit mehreren tausend Euro zu Buche schlagen kann. Vormontierte Modelle vom Miniküchenspezialisten Respekta gibt es schon ab etwa 300 Euro, Miniküchen von Stengel Steel Concept liegen preislich etwa zwischen 600 und 2.500 Euro.

Fazit: Miniküchen eignen sich nicht für größere Kochorgien

Im Unterschied zu Küchen auf geringer Fläche kommt es bei Miniküchen nicht so sehr auf Stauraum und Arbeitsfläche an. Denn Miniküchen dienen weniger dem Zweck des Kochens, vielmehr geht es um den schnellen Snack zwischendurch oder die Möglichkeit, etwas Warmes zu trinken. Daher liegt der Fokus weniger auf genug Arbeitsfläche. Da nicht ausgiebig gekocht wird, ist auch nicht so viel Stauraum nötig.

Lassen Sie sich von Ihrem lokalen Küchenstudio Miniküchen zeigen.

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